Rumänische Trickdiebe ausgeforscht: Zahlreiche Opfer aus der Steiermark
Sechs Personen wurden bereits verhaftet. Die Polizei vermutet noch weitere Täter.
Mehrere mutmaßliche Mitglieder einer rumänischen
Trickbetrüger-Bande, die auch in der Steiermark zahlreiche Menschen
bestohlen hatte, sind in den vergangenen Monaten verhaftet worden.
Wie die Polizei am Freitag mitteilte, konnten sechs Personen bereits
ausgeforscht und festgenommen werden. Sie sollen zusammen mit noch
flüchtigen Komplizen mindestens 40 Trickdiebstähle durchgeführt
haben. Der Schaden beträgt nach ersten Ermittlungen mindestens 60.000
Euro.
Bundesweit in Aktion. Die Bande ist nach Angaben der Polizei vermutlich bundesweit und
in immer wieder anderer Zusammensetzung tätig. Tatsächlich dürfte es
sich um 15 bis 20 Personen handeln, von denen sechs bisher verhaftet
werden konnten. Die Rumänen sollen ihre meist schon älteren Opfer in
Banken ausspioniert haben. Anschließend bestahlen sie sie auf der
Straße oder in Geschäften. Die Taten wurden meist zu Beginn des
Monats - zum Zeitpunkt der Pensionsauszahlungen - durchgeführt.
Arbeitsteilung. Die Täter sind bei der Tatausführung immer arbeitsteilig
vorgegangen: eine Gruppe war zuständig die Bankkunden
auszuspionieren, andere Bandenmitglieder Hielten sich vor der Bank
auf, um das Umfeld zu beobachten und wieder andere waren für das
Bestehlen der Opfer zuständig. Während der Tatausführung
kommunizierten die Männer mit Handys. Die gesamte Tätergruppe wird
von der Polizei auf 15 bis 20 Personen geschätzt. Zwischen März und
Ende Juli konnten nun sechs verdächtige Personen in der Steiermark,
in Spanien, in Rumänien und in Slowenien festgenommen werden.















