Mit der Kraft der Sonne
Bis 2010 könnte in jeder oststeirischen Gemeinde ein Passivhausprojekt realisiert sein. Und das dank einer neuen Ausbildungsschiene im höchst professionellen Rahmen - von der Planung bis zur Schlüsselübergabe.

Foto © APAPassivhäuser werden in der Oststeiermark gefördert
Im Auftrag des EU-Regionalmanagement Oststeiermark (RMO) erstellten das SIM (Servicecenter für Innovation und Management Ökopark Hartberg) und die IG Passivhaus Steiermark/Burgenland ein Schulungsprogramm für den Passivhausbau. Nach einer Bedarfserhebung erfolgte die Ausarbeitung eines auf Branchen, Ausbildungen, Funktionen und Verantwortungsbereiche ausgerichteten Passivhausbau-Qualifizierungsprogramms.
Fünf Module. Das nun vorliegende Programm baut auf fünf Schulungsmodule auf. "Damit können wir das neue High-Tech-Haus - Energieverbrauch 1:20 gegenüber einem Altbau - einer breiten Ebene zugänglich machen", erklärte Alfred Rastädter vom Servicecenter Ökopark.
Passivhaus. Die Ausbildungen, die alle im Rahmen des Beschäftigungspaktes zusammen mit dem AMS erstellt wurden, schließen an herkömmliche Baufachausbildungen, wie Bauphysik, Haustechnik oder Bauökologie an. Sie richten sich vorrangig an Gewerbe, Handwerksbetriebe, regionale Baufirmen und Vertreter der Bauämter. "Eine sorgfältige Realisierung eines Passivhauses hängt von fachgerechter Planung, Bauausführung und Qualitätskontrolle im Zuge der Bauarbeiten ab", so RMO-Projektleiter Klaus Buchner.
Zuversichtlich. Viele Firmen in der Oststeiermark werden davon profitieren. "Bis 2010 könnte in jeder Gemeinde ein Passivhausprojekt verwirklicht werden", zeigt sich RMO-Vorsitzender Franz Majcen zuversichtlich.














