Stadt entschärft Minibach
Stärkere Rohre für den Minibach und ein Kanal ins Gmoos sollen Hartberg vor Hochwasser schützen. Das Projekt kostet 2,3 Millionen Euro.

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Insgesamt 2,3 Millionen Euro stecken die Stadt Hartberg, das Land und der Bund in die Regulierung des Hartberger Minibachs. Bei starkem Regen kann das streckenweise unterirdisch verlaufende Gerinne die Wassermassen nicht fassen, Keller und Häuser werden überschwemmt.
Steingerinne. "Schuld ist immer die Gemeinde. Weil es so viel regnet und die Verrohung des Baches nicht passt", begründete Hartbergs Bürgermeister Karl Pack launisch das Engagement der Gemeinde. Die Stadt zahlt 830.000 Euro zum Projekt dazu.
Ein Teil des Minibachs wurde bereits im Zuge der Bauarbeiten für den Kreisverkehr an der Hallamayrkreuzung neu verrohrt. Gestern erfolgte der Spatenstich für ein 500 Meter langes Steingerinne entlang der Bahntrasse ins Gmoos. "Das Regenwasser kann dann ins Feuchtgebiet entweichen, wo es gebraucht wird", erklärte Herwig Seibert von der Baubezirksleitung Hartberg.
Finanzieller Brocken. Wenn der Kanal im Herbst fertig ist, steht der Stadt allerdings der finanziell größte Brocken noch bevor: der Tausch der Rohre im noch nicht erneuerten Abschnitt des Minibachs bis an die Eisenbahnkreuzung.
Kosten für die Stadt: 624.000 Euro.














