Das Dutzend ist jetzt voll
In einem Festakt an der Lafnitz wurden in Burgau vier weitere Ehrenkuruzzenwächter ernannt, die sich für die Region einsetzen.
Mit der Verleihung des Titels "Ehrenkuruzzenwächter" werden Personen ausgezeichnet, die sich um die Interessen des Lafnitztales und seiner Bewohner an der steirisch-burgenländischen Grenze bemühen. Dazu zählen der passive Hochwasserschutz, die Erhaltung eines vielfältigen Ökosystems und der Einsatz für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Acht Träger gibt es bereits, weitere vier wurden beim Festakt direkt bei der Tschartake an der Lafnitz ernannt. Gemeindevorarbeiter Johann Schwarz aus Burgau, Wassermeister a.D. Josef Sommer, Vizebürgermeister Helmut Schabhüttl und Ortsvorsteher Johann Schwarz (beide Gemeinde Burgauberg-Neudauberg) nahmen die Wächterwürde aus den Händen der Bürgermeister Gregor Löffler (Burgau) und Franz Glaser (Burgauberg-Neudauberg) entgegen. Am Festaktnahmen auch die Bürgermeisterkollegen Wolfgang Dolesch (Neudau) und Franz Handler (Bad Blumau) sowie die Kuruzzenwächter Landesrat a.D. Eduard Ehrenhöfler, Bürgermeister a.D. Hermann Wallner und Peter Gortan (Obmann Abwasserverband Bezirk Jennersdorf) teil.
Am Kuruzzenwanderweg, der die wechselvolle Geschichte der zwischen Ost und West im 17. und 18. Jahrhundert blutig umkämpften Grenze zeigt und seit 17 Jahren besteht, hat auch der Zahn der Zeit genagt. Mit tatkräftiger Hilfe der Baubezirksleitung Hartberg wurde der Steg über die Lafnitz ganz erneuert, Informationstafeln neu gestaltet und die Tschartake auf ein stabiles Fundament gestellt, wie der Nationalratsabgeordnete Glaser berichtete.














