Angriff auf die Heimat
Fürstenfeld ist heute um 19 Uhr in der Landesliga zu Gast in Pachern.
FUSSBALL. "Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir gewinnen könnten." Fürstenfeld-Trainer Hermann Zrim analysiert den 3:2-Heimsieg gegen Lafnitz zum Auftakt nüchtern - trotz des 0:2-Rückstandes nach 55 Minuten. "Wir haben über 90 Minuten gut gespielt. In der ersten Spielhälfte haben wir es verabsäumt, Torchancen herauszuspielen. Nach der Pause war das besser."
Heute soll es von Beginn an klappen, wenn um 19 Uhr das Auswärtsspiel in Pachern ansteht. Auswärtsspiel? Nicht ganz, immerhin wohnt Fürstenfelds Trainer in Pachern. "Gewonnen habe ich hier aber noch nie. Neben einem 2:2 hat es nur eine bittere 1:5-Niederlage im Vorjahr gegeben", sagt Zrim, der den heutigen Gegner als jung, aber sehr gut einstuft. "Ein Sieg wäre wirklich sehr schön, weil vor allem jetzt am Anfang jeder Punkt wichtig ist, um sich einen Polster zu verschaffen. Und ein weiterer guter Auftritt wäre auch für die Moral eine gute Sache."
Zugute kommt den Fürstenfeldern, dass sie erstmals seit langer Zeit vollzählig antreten können. "Ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, wann dies das letzte Mal der Fall war, dass ich den kompletten Kader zur Verfügung gehabt habe", sagt Zrim, ergänzt aber: "Egal, wer spielt. Alle müssen sich zerreißen, denn sonst werden wir in Pachern nicht bestehen." MICHAEL LORBER
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