Besseres Licht auf Straßen
Im Rahmen des Projektes "Komm:Licht" können sich Gemeinden in Fragen einer energieeffizienten Straßenbeleuchtung beraten lassen.
Straßenlaternen sind ein notwendiger Bestandteil des Straßenverkehrs. Um die Sicherheit und die Energieeffizienz zu erhöhen, werden im Jahr 2015 die herkömmlichen Quecksilberdampflampen vom Markt genommen. "Derzeit sind vorwiegend 400 Watt starke Quecksilberdampflampen im Einsatz. In näherer Zukunft werden viele Gemeinden gezwungen sein, ihre Leuchtmittel zu erneuern oder zu sanieren", erklärt Hannes Heinrich, Projektleiter bei der "Lokalen Energieagentur".
Um den Gemeinden unter die Arme zu greifen, stellt die "Lokale Energieagentur" nun ihr drittes Projekt zur Straßenbeleuchtung vor. Seit Februar 2011 wird gemeinsam mit Partnern am Projekt "Komm: Licht" gearbeitet. Es beinhaltet ein innovatives Dienstleistungspaket. Den Gemeinden wird die Möglichkeit geboten über einen Ansprechpartner eine moderne, energieeffiziente und normgerechte Straßenbeleuchtung zu installieren. "Die Energieagentur koordiniert die Bestandserhebung, die Variantenanalyse, Planungsphase und Umsetzung sowie die Finanzierung", erzählt Heinrich. Jedes dieser Module kann einzeln oder in Kombination in Auftrag gegeben werden.
Alt gegen neu
"Im Vergleich zu einer alten Quecksilberdampflampe erzielt man mit einer neuen LED-Straßenlampe 70 Prozent Stromeinsparung", weiß Heinrich. Die neuen Lampen bieten einen niedrigeren Stromverbrauch und mehr Licht. Das einfache Austauschen einer alten Leuchte gegen eine neue reicht aber nicht aus. Die Hitzentwicklung im Lampenschirm und die Lichtverteilung am Boden können zum Problem werden. Heinrich erklärt: "Wenn nicht alle Vorschriften beachtet werden, verliert die Lampe ihre CE-Zertifizierung." Mit dieser Kennzeichnung erklärt der Hersteller, dass das Produkt den europäischen Normen entspricht. Bei Verkehrsunfällen in der Nähe der Straßenlaterne könnte nämlich die Gemeinde haftbar gemacht werden.
Ab August können Gemeinden in ganz Österreich mit der "Lokalen Energieagentur" an Beleuchtungssystemen arbeiten. "Durch die detaillierte Variantenanalyse wollen wir für jede Gemeinde die beste Lösung und Umsetzung finden", so Heinrich.













