Totalschaden beim Kürbis
Das Unwetter am vergangen Montag hat im Bezirk Fürstenfeld katastrophale Schäden angerichtet - die Aufräumarbeiten dauerten bis 23 Uhr.

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Am heftigsten betroffen sind die Landwirtschaften um die Stadt Fürstenfeld und im Großraum Ilz bei Nestelbach", berichtet Kurt Tauschmann, Obmann der Landwirtschaftskammer Fürstenfeld.
Die "katastrophale Menge an Hagel", die am vergangenen Dienstag ab 18 Uhr niedergegangen ist, hat laut Tauschmann 100 Prozent der Kürbisse um die Stadt Fürstenfeld zerstört: "Im Großraum Ilz ist auch der Schaden in Baumschulen sehr groß." Derzeit schätzt Tauschmann, dass rund 50 Landwirte betroffen sind: "Man kann nur hoffen, dass alle hagelversichert sind - sonst könnten sie die Ernte ohne Entschädigung verlieren."
Auch in der Stadt Fürstenfeld hat das Unwetter gewütet. Die Folge waren, wie Bürgermeister Werner Gutzwar erklärt, verstopfte Abflusskanäle, kleinräumige Überflutungen und Schäden durch umgefallene Bäume: "Besonders stark in Mitleidenschaft wurden die Blumen gezogen, mit denen wir vor zwei Wochen zum europäischen Blumenschmuckwettbewerb angetreten sind." Nicht die Größe der Hagelkörner, sondern vor allem die Dichte des Hagelschlags sei das Problem gewesen, stellt Vizebürgermeister Josef Rath fest, der auch als Hagelexperte für Versicherungen tätig ist. Der Fürstenfelder Feuerwehr und dem Wirtschaftshof bescherte das Unwetter einen Dauereinsatz.
Die Aufräumarbeiten nach dem Unwetter dauerten bis etwa 23 Uhr an. Zahlreiche Hausbesitzer haben selbst Unmengen von Hagelschlossen aus ihren Dachrinnen entfernt, um Verstopfungen zu verhindern. Im Bezirksseniorenheim "Augustinerhof" schwappte das Wasser im vierten Stock aus den Toiletten.
VERENA GANGL















