Statt Öl kommt Biomasse
Am Parkring in Hartberg sind Ölkessel bald Geschichte. Die Bewohner rüsten auf Fernwärme aus Biomasse um. Und werden dabei unterstützt.

Foto © SummererBeim Siedlungsfest am Parkring erfolgte der Spatenstich für die Umrüstung von Öl auf Fernwärme aus Biomasse
Am Parkring in Hartberg wird seit 30 Jahren eine gut funktionierende Wohngemeinschaft gepflegt. Im Rahmen des diesjährigen Siedlungsfestes wurde unter dem "Siedlungsbürgermeister" Erich Perl im Rahmen eines Festaktes der Umstieg von Ölheizungen auf Fernwärme mit Biomasse besiegelt. Finanziell gibt es dafür Unterstützung.
Für Hans Rieger, Umweltreferent der Stadtgemeinde, liegen die Vorteile der Biomassefernwärme auf der Hand: "Die Häuser haben geringere Heizkosten, brauchen keine Brennstofflager- und Heizräume und schützen sich gegen hohe Heizölpreise."
Ersparnis
Finanziell wird das Projekt von der Stadtgemeinde unterstützt. Jeder Haushalt erhält 1000 Euro für den Anschluss und zusätzlich 500 Euro für die Verschrottung des bestehenden Ölkessels. Vergleicht man aktuelle Heizölkosten von etwa 3000 Euro mit den aktuellen Fernwärmekosten in der Höhe von 2200 Euro für ein Einfamilienhaus, ist die Ersparnis pro Haushalt und Jahr groß, rechnen die Verantwortlichen vor.
"Wir sind stolz, dass dieses Gemeinschaftsprojekt verwirklicht werden kann. In vielen Gesprächen mit der Stadtgemeinde und der Kelag sowie der Unterstützung durch Leo Riebenbauer ist es uns gelungen, eine zukunftsweisende Lösung zu finden", freute sich Perl. Die Umstellung soll in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Nach der Verlegung der Leitungen und der Montage der Wärmeübergabestationen sagen die Bewohner den Ölkesseln endgültig ade.













