Steirisches Spitalspersonal wird entlastet
Geld für 266 zusätzliche Schwestern und Pfleger. Für den Zentralbetriebsratsvorsitzenden Manfred Wolf ist diese Entlastung "ein wichtiger Teilerfolg".

Foto © APA/Sujebild 266 zusätzliche Schwestern für die Steiermark
Wochenend-Dienste in Serie, unbesetzte Posten, Nulllohnrunde, weitere Sparvorgaben bei steigenden Krankenständen: Im März dieses Jahres platzte in den Landespitälern der Personalvertretung der Kragen. Man zog sich aus den Reform-Gremien zurück: Die Lücke im Personalbudget von umgerechnet 790 Krankenschwester-Dienstposten war nicht mehr zu akzeptieren.
Seitdem hat man hinter den Kulissen verhandelt - und nun eine Einigung erzielt. "Wir nehmen die Personalanspannung um vier Millionen Euro zurück", bestätigt Krankenanstalten-Vorstand Werner Leodolter. Zumal "es uns auch 2011 erneut gelungen ist, die Effizienz spürbar zu steigern, ohne dass die Versorgungsqualität darunter gelitten hat." Für den Zentralbetriebsratsvorsitzenden Manfred Wolf ist diese Entlastung "ein wichtiger Teilerfolg". Mit dem Geld können sich - umgerechnet auf Dienstposten - 266 zusätzliche Krankenschwestern beziehungsweise Pfleger um Patienten kümmern. Und damit wird "der enorme Druck, der auf den Mitarbeitern in unseren Krankenhäusern lastet, reduziert", freut sich der steirische AK-Vizepräsident Franz Gosch (FCG) ebenso über die Entlastung.
Diese entspricht am Grazer LKH-Klinikum umgerechnet 82 Dienstposten, in der Sigmund-Freud-Klinik 26, in Leoben 28 und in Fürstenfeld acht.














