GAK: Urteil ist da, Strafe folgt noch
Das Rückspiel der Relegation am vergangenen Freitag, bei dem GAK-"Fans" den Platz gestürmt und für einen Spielabbruch hatten, wird nun offiziell mit 3:0 für Hartberg gewertet. Die Strafe für den GAK ist indes noch offen.

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Die Post bringt bekanntlich allen was und am Dienstag bekommen der TSV Hartberg und der GAK ein dickes Kuvert. Der Inhalt: die Berichte von Schiedsrichter Markus Hameter und dem Spieldelegierten Peter Truzla zum Spielabbruch in der Relegation. Beide Vereine haben nun die Möglichkeit, ihre Stellungnahme abzugeben.
Zum Thema
Eine Entscheidung ist schon gefallen: Das Rückspiel wurde vom ÖFB-Komitee für Cup-Bewerbe mit 3:0 für den TSV gewertet und der Klassenerhalt ist somit amtlich. Das Strafmaß für den GAK ist nicht absehbar. Der ÖFB wird nach Sichtung der Berichte und Stellungnahmen klären, welche Paragrafen der ÖFB-Rechtspflegeordnung verletzt wurden. Bis Ende nächster Woche wird es ein Urteil geben.
Offener Brief
Bis das Urteil gefällt ist, wird es beim GAK auf dem Spieler- und Trainer-Sektor wohl nichts Neues geben. "Solange niemand weiß, wie hoch die Strafe ist, überlegt sich jeder zweimal, ob er zu uns kommt", sagt Vizepräsident Raimund Pock. Unterdessen distanzierte sich der Verein von den Hooligans in einem offenen Brief und entschuldigte sich für die Vorkommnisse. "Auf diesem Weg wollen wir uns beim TSV Hartberg, deren Spielern, Vorstandsmitgliedern und Fans, aber auch beim Schiedsrichterteam und den anwesenden Personen der Bundesliga und des ÖFB für das Verhalten dieser Personen entschuldigen." Weiters tritt der Verein mit der Bitte an alle Fans heran, Bild- und Videomaterial zur Verfügung zu stellen, um die Täter ausforschen zu können.
















