Schlag will eigenständig bleiben
Bürger in Schlag bei Thalberg (Hartberg) gaben deutliches Votum. Bei einer Wahlbeteiligung von 75,8 Prozent stimmten 72,26 Prozent für die Eigenständigkeit der Gemeinde ab.

Foto © APADie Bürger stimmten am Sonntag ab
Die am Sonntag in der Gemeinde Schlag bei Thalberg durchgeführte Bürgerbefragung im Zusammenhang mit der Gemeindereform ergab einerseits ein sehr eindeutiges Votum: Bei einer Wahlbeteiligung von 75,8 Prozent stimmten 72,26 Prozent für die Eigenständigkeit der Gemeinde ab. In einer zweiten Frage entschieden die Schlager darüber, ob man mit der Gemeinde Dechantskirchen oder Rohrbach zusammengehen will - falls das Land einen eigenständigen Weg nicht akzeptiert. Hier war das Ergebnis weniger eindeutig: 52,24 Prozent stimmten für Dechantskirchen, 47,76 Prozent wollen mit Rohrbach fusionieren.
"Das ist leider die befürchtete Pattstellung", meint SP-Bürgermeister Günther Simon. Ein Teil der Gemeindebürger werde sich bei einer Fusion in die eine oder andere Gemeinde immer benachteiligt fühlen, so Simon. Wie es weitergeht, will man in einer Gemeinderatssitzung am 15. Juni beraten. Man sei in alle Richtungen offen. Auch für die Fusion mit den Gemeinden Lafnitz, Rohrbach an der Lafnitz und Eichberg, wie es das Land wünscht.














