Nach 19 Jahren Fürstenfeld macht Glaser den Trikottausch
Fürstenfeld empfängt heute um 18.30 Uhr Frohnleiten. Andreas Glaser bestreitet nach 19 Jahren sein letztes Heimspiel, weil er wie Jochen Hafner im Sommer nach Lafnitz wechseln wird.
FUSSBALL. Er ist eine Art Institution in Fürstenfeld. Trotz seiner erst 23 Jahre ist Andreas Glaser der längst dienendste Fußballer des FSK. Stolze 19 Jahre streifte sich der waschechte Fürstenfelder das Trikot über. Heute um 18.30 Uhr wird der Angreifer dies das vorletzte Mal machen, letztmals vor heimischem Publikum. Denn im Sommer wechselt Glaser, genau wie Sturm-Partner Jochen Hafner, zu Landesliga-Konkurrent Lafnitz.
Dabei hätte es nicht so weit kommen müssen. "Eigentlich habe ich mir gedacht, dass ich mein Leben lang in Fürstenfeld spiele. Im Winter habe ich zwei Regionalligisten abgesagt, weil ich mit Fürstenfeld in die Regionalliga wollte. Leider hat der Verein diesen Willen nicht gehabt. Im Frühjahr ist alles schief gegangen", erzählt Glaser, der heuer schon für 14 Mal ins Schwarze getroffen hat.
Diesen Wert will der Mann mit der Rückennummer neun heute aufpolieren. "Ich möchte mich mit mindestens einem Tor verabschieden. Alles, was ich kann, habe ich dem Verein zu verdanken. So eine Einheit, wie wir sie sind, findet man sicher nicht so schnell. Klar gibt es hin und wieder Meinungsverschiedenheiten, aber das waren immer nur Kleinigkeiten", sagt Glaser.
Warum die Wahl auf Lafnitz fiel? "Obmann Bernhard Loidl hat sich sehr um mich bemüht. In Lafnitz ist viel Qualität und alles sehr professionell. Die Perspektive, dort den Aufstieg zu schaffen, ist sehr groß", meint Glaser, der vor dem Konkurrenzkampf keine Angst hat. "Ich habe meine Qualitäten und fürchte mich vor niemandem." MICHAEL LORBER
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