Die erste intelligente Infrarot-Kabine
Beständige Messung der Körpertemperatur automatisiert die Bestrahlungsintensität.

Foto © ZOTTLER Josef Gunsch will mit intelligenter Technologie durchstarten
GRAZ. Ein verkühlter Chef einer Firma, die Infrarot-Kabinen herstellt - das passt nicht. Deswegen muss Josef Gunsch ("Ich hab' in den letzten Tagen nie Zeit gehabt, in die Kabine zu gehen") auch ein wenig schmunzeln, als er mit leicht belegter Stimme zu sprechen beginnt. Die Inhalte aber tun ihm merklich gut. Nach fünf Jahren Entwicklungszeit und einem 500.000-Euro-Investment startet das Tiroler Unternehmen mit vier steirischen Beratungs-Standorten (Graz, Liezen, Bad Waltersdorf, Loipersdorf) nun mit einer völlig neuen Technologie.
"Sensocare" ist eine Infrarot-Technik, die beständig Körpertemperatur misst und die Intensität der Bestrahlung dann anhand dieser Werte optimiert. Entwickelt wurde die Technik eigentlich für Menschen mit Lähmungen, die selbst kein Empfinden für Temperatur haben. In der Steiermark verkauft der Marktführer die Infrarot-Kabinen, deren Licht man unter anderem als Mittel gegen Rückenschmerzen einsetzt, an private (2500) und gewerbliche Kunden (250). Die Preise für eine Kabine liegen zwischen 2000 und 16.000 Euro - länger als 45 Minuten sollte eine Sitzung nicht dauern.














