Ohne Bauern kein Essen
Die Bedeutung der heimischen Bauernarbeit rückt die Woche der Landwirtschaft in den Mittelpunkt. Im Herbst folgen weitere Aktionen.
"Die Landwirtschaft ist die wichtigste Berufsgruppe der Welt. Bei uns in Österreich werden Lebensmittel von höchster Qualität produziert. Das ist vielen Konsumenten und Bauern nicht immer bewusst", erklärte der Fürstenfelder Kammerobmann Kurt Tauschmann anlässlich der Woche der Landwirtschaft.
Unter dem Aktionsmotto "Ohne Landwirtschaft kein Essen" soll der Konsument darauf aufmerksam gemacht werden, dass Nahrung nicht vom Himmel falle und nur der Landwirt eine Versorgung mit regionalen Produkten samt Herkunftsgarantie sichern könne. Eine Vortragsreihe zu diesem Thema startet im kommenden Winterhalbjahr, zur Bewusstseinsbildung wird der Film "Essen aus dem Müll" gezeigt werden. "Fünf Prozent der heimischen Bevölkerung sind Bauern, sie gestalten 80 Prozent der Landschaft und sorgen dafür, dass unser Tisch immer reich gedeckt ist. Das muss uns aber auch etwas wert sein", referierte Elisabeth Schmied (Fachberatung Ernährung und Erwerbskombination). Präsentiert wurde erstmals eine interessante Studie zum bäuerlichen Selbstversorgungsgrad. "Im letzten Jahr konnten wir uns mit Schweinefleisch (zu 815 Prozent), Äpfeln und Eiern überversorgen. Milch (22 Prozent), Hühner- oder Putenfleisch findet sich leider am unteren Ende der Skala", listete Kammersekretär Johann Kaufmann auf. GERALD HIRT















