Hilfe nach dem Tod des Ehemannes
Anna Bauer haben die Gespräche sehr geholfen.
Am 9. August 2010 verstarb der Mann von Anna Bauer (Name von der Redaktion geändert), nachdem er ein Jahr zuvor die Diagnose Lungenkrebs erhalten hatte. "Man hat uns gesagt, dass der Krebs zu 98 Prozent heilbar ist. Es ist aber immer schlechter geworden", erinnert sich Bauer, die für ihren Mann in den letzten Wochen seines Lebens rund um die Uhr da war. Schließlich starb er zu Hause, ganz friedlich, wie sie erzählt.
"Bis man akzeptiert, dass es nichts mehr gibt, was ihm helfen kann, ist das sehr schwer", weiß sie. Ihr selbst sei es nach dem Tod ihres Gatten sehr schlecht gegangen, deshalb hat sie sich an das Hospizteam gewandt. "Ich habe gewusst, ich kann jederzeit anrufen. Die Gespräche waren sehr hilfreich und haben wirklich gut getan", erzählt Bauer und ergänzt: "Es ist leichter, mit einem Außenstehenden über das Geschehene zu reden. Sie können mit der Situation viel besser umgehen." Trauernden empfiehlt sie die Begleitung deshalb weiter: "Man sollte das Angebot in einer solchen Situation auf alle Fälle in Anspruch nehmen."















