"Jeder Tag ist Frauentag"
Das AMS in Hartberg nahm den Internationalen Frauentag zum Anlass, um auf die Situation von Frauen am Arbeitsmarkt aufmerksam zu machen.

Foto © PreissSchuch, Strobl, Burska und Wurzer (von links) erzählten von Erfahrungen, Zielen und Problemen der Frauen
Am gestrigen Internationalen Frauentag lud das Arbeitsmarktservice Hartberg (AMS) unter dem Motto "Im AMS ist jeder Tag ein Frauentag" Frauen ein, sich über Angebote zu informieren. Aber auch die Probleme, mit denen viele Damen bei der Jobsuche zu kämpfen haben, wurden thematisiert.
"Frauen haben es noch immer schwerer am Arbeitsmarkt als Männer", sagt Friederike Wurzer, Genderbeauftragte des AMS. Nicht nur am Frauentag, sondern ganzjährig sei die Verbesserung der Chancengleichheit deshalb ein wichtiges Thema. In Kooperation mit "zam" (Zentrum für Ausbildungsmanagement) werden die weiblichen Jobsuchenden informiert, beraten oder können an einer Perspektivenentwicklung wie Aus- oder Weiterbildung teilnehmen. "Es geht darum, individuell auf den Bedarf der Frauen einzugehen", erklärt Dagmar Schuch, stellvertretende Genderbeauftragte.
Eine, die das Angebot von "zam" genutzt hat, ist Dorota Burska. "Ich war im März 2009 sehr verzweifelt. Dann bin ich in die Perspektivenerweiterung gekommen und habe nun meine Ausbildung zur Hörgeräteakustikerin abgeschlossen", freut sie sich. Im Mai startet sie mit dem Meisterkurs.
"Unser Ziel ist es die Frauen höher zu qualifizieren und sie zu motivieren in für Frauen untypische Berufe zu gehen", sagt Gerlinde Strobl von "zam". In Letzterem werden sie auch im Rahmen des Programms FIT (Frauen in Technik) des AMS unterstützt.













