Lust auf den Sessel des Ortschefs
Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker brachte sich beim Neujahrsempfang der SPÖ in Jennersdorf als Bürgermeisterkandidat in Rudersdorf für die Wahlen im Herbst 2012 in Stellung.
Auf Anhieb hatte der SPÖ-Bezirksvorsitzende Ewald Schnecker bei der Landtagswahl 2010 in seiner Heimatgemeinde Rudersdorf 614 Stimmen erreicht - um 84 Stimmen mehr als die ÖVP. Das macht ihm Gusto auf mehr. Er wird bei der Gemeinderatswahl im Herbst 2012 als Bürgermeisterkandidat für Rudersdorf antreten. Das kündigte er beim Neujahrsempfang der SPÖ im Hotel Raffel in Jennersdorf an: "Ich bin überzeugt, in einer Doppelfunktion als Landtagsabgeordneter und Bürgermeister viel für die heimische Bevölkerung tun zu können. Mittlerweile wurden kompetente Netzwerke nach Eisenstadt aufgebaut, die Mitbürgern und Vereinen gleichermaßen zugutekommen."
Arbeitsplätze
Schnecker will den Fokus im Wahlkampfjahr auf die Schaffung moderner Arbeitsplätze, den Ausbau namhafter Firmen sowie die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe im südlichsten Bezirk des Burgenlandes legen. Erneuerbare Energien sollen gefördert und innovative Wirtschaftsbereiche erschlossen werden. Ein wichtiges Thema ist die Jugendbeschäftigung: Mit erweiterten Ausbildungsgarantien und geförderten Dauerarbeitsplätzen sollen Jugendliche mit geringen Chancen eine zeitgemäße Perspektive erhalten und Lehrlinge unterstützt werden.
Als positiv vermerkte Schnecker, dass mit dem Bau der S 7 - der rechtskräftige Bescheid für den Abschnitt West liegt vor - begonnen werden könne. Dass die Planungen der "ewigen" Umfahrung Jennersdorf-Rax jetzt ebenfalls auf Hochtouren laufen, verbucht er als Pluspunkt für sich. Dem Landtagsabgeordneten Mario Trinkl war es wichtig, dass jedem einzelnen die Möglichkeit geboten wird, in seiner Gemeinde mitbestimmen und mitgestalten zu können.













