Pinkafeld ging leer aus
Bei der Orientierungslauf-Staatsmeisterschaft eroberte der HSV Pinkafeld keine Medaille.
PINKAFELD. Nach einem Dreifacherfolg im Vorjahr ging der HSV Pinkafeld bei der Orientierungslauf-Staatsmeisterschaft über die Langdistanz im Tiroler Obernberg heuer leer aus.
Ein Großteil des Laufgebiets zeichnete sich durch Steine, Kuppen und im Bodenbewuchs versteckte Löcher aus. Dies wurde Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) zum Verhängnis. Nach knapp der Hälfte des Rennens überknöchelte er und erlitt eine Bänderverletzung, die ihn zum Aufgeben zwang. Die Länge der Laufpause wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen. Martin Binder (HSV Pinkafeld) hatte großteils einen guten Wettkampf, verlor aber im technisch schwierigen Teil durch Fehler wertvolle Zeit, womit die Medaillenchance verloren ging. Somit war der Weg frei für Mitfavorit Klaus Schgaguler (OLC Graz), der sich überlegen den Titel holte.
Bei den Damen landete Patrizia Stögerer (HSV Pinkafeld) im geschlagenen Feld. Der Titel ging an Ursula Kadan (TV Fürstenfeld). "Das war nicht unser Wochenende. Nach einem Dreifachsieg bei den Herren im Vorjahr gingen wir diesmal leer aus", meinte Trainer Richard Schuh enttäuscht.












