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Zuletzt aktualisiert: 03.02.2012 um 20:51 UhrKommentare

Katarzyna, Dieter und Julia sorgen für Kälte

Sie bestimmen das Wettergeschehen der nächsten Tage in unserem Land. Zu Wochenbeginn wird es etwas milder, und im Süden werden am Dienstag sogar bis zu zwölf Zentimeter Schnee erwartet.

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Quelle © kaelte_digi120203.jpg | Foto: KLZ Digital Wetter: Am Wochenende wird es noch kälter

Sozusagen "erfrischend" sind die Prognosen von Albert Sudy, Meteorologe der Zentralanstalt in Graz: "Die Kältewelle erreicht ihren Tiefstpunkt am Wochenende, am Samstag könnte es im Süden auch Schnee geben". Regiert wird unser Wettergeschehen vom Tief "Katarzyna", das über den baltischen Staaten liegt. Es schaufelt Kälte vom Hoch "Dieter", das über der Ukraine liegt, in unser Land. Wetterbestimmend für den Schneefall im Süden ist noch das Mittelmeertief "Julia". Für Samstag erwartet Sudy in den klassischen Kälteregionen wie Murau, Mariazell, Aichfeld grimmige Tiefstwerte bis zu Minus 22 Grad.

Wind bis zu 60 km/h

Die trockene Kälte, die vorerst noch herrscht, sei zwar ein Vorteil. Doch dafür kommt in der Oststeiermark immer mehr der Wind auf: "Bis zu 60 Stundenkilometer. Da muss man praktisch zehn Grad noch draufschlagen", sagt Sudy.

Zu Wochenbeginn wird es etwas milder, und im Süden erwartet der Meteorologe in der Nacht auf Dienstag und am Dienstag sogar bis zu zwölf Zentimeter Schnee. Aber ab Mittwoch ist es dann wieder klar und niederschlagsfrei. Das bedeutet allerdings erneut sehr tiefe Frühtemperaturen. Wichtig für Schifahrer: Untertags steigen die Temperaturen aber langsam an. Übrigens gerade auch in der Höhe: Die arktischen Temperaturen von minus 20 Grad in 2000 Meter Höhe derzeit werden sich auf moderate minus vier Grad verbessern.


Rekord-Kälte

Es ist ein "geheimer Ort", jene Doline in den steirisch-niederösterreichischen Kalkalpen, an dem die tiefsten Temperaturen gemessen werden. Die in Meteorologenkreisen legendäre Doline in 1270 Metern Seehöhe hält den Rekord mit minus 52 (!) Grad im Jahr 1929. Grund: Die Kälte lagert in der Doline, es ist windgeschützt und außerdem liegt Schnee. Heuer gab es allerdings noch keinen Rekord-Tiefstwert.

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