So viel Spendengeld wie bisher noch nie
Fast 290.000 Euro spendeten die Pfarrbewohner des Bezirkes bei der Sternsingeraktion. Die "Spendenkaiser" sind die Fladnitzer, im Schnitt wurden 3,38 Euro pro Kopf gespendet.

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Da soll man die edlen Spender einmal verstehen: In manchen Pfarren spendeten sie noch nie so viel wie heuer, in anderen wiederum weniger als im Vorjahr. In Anger machte das Plus gegenüber dem Vorjahr gleich 500 Euro aus, in Passail mehr als 600, in St. Ruprecht an der Raab 1500, in Gleisdorf und Weiz sogar rund 3000 Euro. Mit weniger mussten sich die Sternsinger etwa in Gutenberg, Heilbrunn oder Koglhof zufriedengeben.
In manchen Gemeinden spendeten die Pfarrbewohner pro Kopf mehr als sechs Euro, in anderen nicht einmal die Hälfte davon (siehe Infokasten). Durchschnittlich wurden pro Kopf 3,38 Euro gespendet. Wie der Endbetrag der Spenden aussieht, lässt sich noch nicht sagen, "weil viele ihre Spende noch vorbeibringen", heißt es von den Pfarrämtern.
In St. Kathrein am Hauenstein hat sich der einstige St. Kathreiner Franz Rossegger heuer einen Herzenswunsch erfüllt: "Vor 50 Jahren, am 5. Jänner 1962, bin ich als Zehnjähriger mit zwei Kindern in Kathrein Sternsingen gegangen", sagt Rossegger. Vor zwei Jahren hatte er den Wunsch, das als Erwachsener zu wiederholen. Heuer war es so weit: Mit Karl Posch, Hermann Weissenbacher und Gerti Breitegger, alle Mitglieder beim Kirchenchor, fand er Mitstreiter (oder Mitsänger). Für die Sternsingeraktion probten die Vier fünf Wochen lang. Die Kleidung besorgte Rossegger bei einer polnischen Firma, die Messgewänder verkauft.
In Gutenberg werden die Kostüme der Heiligen Drei Könige am Hof der Familie Ederer aufbewahrt, die Sänger bewirtet. "Meine Oma", erzählt Christine Ederer, "hat die Sternsingeraktion aufgebaut, jetzt mache ich das."
Wie berichtet, geht die Sternsingersammlung an 500 Entwicklungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.
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Bei den Spenden pro Kopf liegen an vorderster Stelle Fladnitz an der Teichalm mit fast 6,50 Euro, gefolgt von St. Kathrein/Offenegg mit 6,20 Euro und Gasen mit 5,20 Euro.
Am wenigsten pro Kopf spendeten die Bewohner der Pfarre Sinabelkirchen (2,40 Euro), Fischbach (2,65) und Gutenberg (2,70). Beträge sind gerundet.







