Den Selbstwert stärken
Irmgard Baum hielt in Kaibing einen Vortrag zum Thema Drogen. Eltern forderte sie auf, ihren Kindern Lob und Anerkennung zu zollen.
Auf Initiative von Thomas Paierl und der Gemeinde Kaibing beleuchtete Irmgard Baum in Kooperation mit Franziska Kaltenegger und der Schule für künstlerische Gestaltung "Middle Eastern Woman Dance" aus St. Margarethen an der Raab im Gemeindesaal in Kaibing in einem Vortrag das Thema "Drogen". Gleichzeitig stellte sie ihr Buch "Es gibt kein richtiges Leben im Drogenleben" vor.
Wie Baum den knapp einhundert Interessierten erklärte, stehe in Sachen Drogen eine reichhaltige Palette an Informationsmöglichkeiten und Aufklärung zur Verfügung. Sie sieht die Ursache des ständig steigenden Drogenkonsums bei Kindern und Jugendlichen vor allem in den Lebensbedingungen im Umfeld. "Dazu kommen noch die psychischen Stressfaktoren, denen Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind. Da ist das Risiko sehr groß, sich wegzubeamen", sagte Baum. Ihr neues Buch bietet daher nicht nur Fachinformation, sondern appelliert auch an die Leser mit Drogenkranken menschlich umzugehen.
Baum beleuchtete im Vortrag auch die verschiedensten Drogen, die es auf dem Markt gibt. "Die Drogenindustrie ist mittlerweile so kompetent, dass sie fast wöchentlich neue Designerdrogen auf den Markt bringt", erklärte sie.
Als einzige Prävention setzt Baum auf eine Selbstwertstärkung, die schon in der Krabbelstube beginne. Die Familien fordert sie auf, den Kindern Rückgrat, Stärke und Zuversicht zu geben. "Zollen sie ihren Kindern Lob und Anerkennung", meinte sie.







