Baukultur ist Identität
"Weiterbauen" zeigt die Revitalisierung von 24 steirischen Objekten. Diese Woche wurde das Buch auf Schloss Obermayerhofen vorgestellt.
Vom einfachen Bauernhaus bis zum noblen Bürgerhaus - das alles findet sich in dem Buch "Weiterbauen", das der Verein zur Erforschung und Erhaltung der österreichischen Baukultur diese Woche auf Schloss Obermayerhofen präsentierte. "Wir haben für dieses Bilderlesebuch insgesamt 24 Objekte ausgewählt, die zwar weniger spektakulär sind, dafür aber gut das für die Einheit der Kulturlandschaft wichtige ,Weiterbauen' dokumentieren", berichtete Autor Albert Kirchengast. Finanziell unterstützt wurde dieses Vorhaben in allen Fällen auch durch den Revitalisierungsfonds des Landes.
"Es sind alles steirische Objekte und die Geschichte von Leuten, die alte Bauten revitalisierten, also richtige Geheimtipps", betonte auch Gerhard Tötschinger, Vorstand der Stiftung für Baukultur. Vor allem die Arbeit jener Menschen sei herausragend, ohne die jene 24 Wohnobjekte längst verfallen wären.
Zur Buchpräsentation in die Oststeiermark gekommen waren neben rund 200 Gästen auch der Initiator des Buches Hans Kolb von der "Österreichischen Baukulturstiftung", Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer, Berndt Edelsbrunner von der Abteilung für Landes- und Gemeindeentwicklung des Landes, die Hausherren Harald Graf Kottulinsky mit Gattin Brigitte sowie die Schlossbesitzer Georg Winkler Hermaden und Frank Schleicher. "Für mich ist Baukultur eng mit der Identität eines Landes verbunden", meinte Schützenhöfer. In diesem Buch werde bewiesen, dass wir nicht einer Politik des Augenblickes verfallen seien.
Das Buch ist zum Preis von 29 Euro im Buchhandel erhältlich. Der Reingewinn kommt der Baukultur-Stiftung zugute und wird für die Revitalisierung der Orgel der Dreifaltigkeitskirche von Trofaiach verwendet.









