Gelungene Premiere für Willi Stengg
Willi Stengg belegte bei der Bosch-Rallye den starken fünften Rang.

Foto © GEPAWilli Stengg
Sehr zufrieden stellend verlief der erste Auftritt im Subaru mit Bio-Ethanol-Antrieb für Lokalmatador Willi Stengg bei der Bosch-Rallye. Rund um Pinggau, Friedberg und seinen Heimatort lief für den Rohrbacher alles wie am Schnürchen und er belegte Rang fünf in der Gesamtwertung. "Es war wirklich besser als erwartet. Wir hatten kein einziges technisches Problem", freute sich Stengg.
Zukunft. Für die Zukunft erwartet er sich von diesem Fahrzeug noch einiges: "Für mich ist der Subaru schöner zu fahren als der Mitsubishi. Die Lenkung ist direkter, das Fahrwerk härter. Meinem eher aggressivem Fahrstil kommt das zu Gute. Was uns noch gefehlt hat, ist etwas Leistung, aber da ist sicher noch einiges möglich, ebenso wie bei den Bremsen." Der fünfte Platz sei aber hoch einzuschätzen, weil von den Spitzenfahrern nur Andreas Waldherr ausgeschieden ist. Am Montag wurde der Bolide komplett zerlegt, um die Wirkung der Rallye auf die Verschleißteile zu überprüfen.
Nächster Einsatz. Wann Stengg den Subaru das nächste Mal zum Einsatz bringt ist weiterhin offen. Die nächste Rallye ist in Judenburg am 5 und 6. Juni. Es gibt aber einige Anfragen, gut möglich, dass der Bio-Subaru in der Obersteiermark bereits von einem anderen Piloten gelenkt wird.
Enormer Fan-Zuspruch. Große Freude herrschte auch bei Veranstalter Willi Stengg senior. So viele Zuschauer wie heuer waren noch nie da, Schätzungen beliefen sich auf rund 35.000. Alleine bei dem großen Sprung in Heideggendorf zählte die Exekutive mehr als 2000 Fans. Und auch die Standler waren zufrieden: Alle Vorräte wurden verkauft.














