Mit 2,2 Promille am Steuer eines Lkw
130-Kilometer-Fahrt über Südautobahn. Polizei zog auch Drogensüchtigen aus Verkehr.
Es begann mit einem feucht-fröhlichen Nachmittag in einem Kraftfahrerquartier in Zettling - und endete mit einer 130 Kilometer langen "Horrorfahrt" über die Südautobahn und den kurvenreichen Wechselabschnitt. Denn der Kraftfahrer hatte da bereits 2,2 Promille Alkohol im Blut.
130 Kilometer gefahren. Der Slowake war mit seinen Kollegen am Samstagnachmittag in Streit geraten. Danach wollte er nur noch eines - zurück nach Hause, zurück in die Slowakei. Kurzerhand rief er den Fuhrparkleiter in der Slowakei an und teilte ihm seinen Plan mit. Dem Mann fiel gleich auf, dass der Kraftfahrer betrunken ist. Sofort alarmierte er die Kollegen in Zettling und schließlich auch die Polizei. Denn als die Kollegen Nachschau hielten, waren der Slowake und ein Sattelschlepper vom Gelände der Spedition verschwunden. 130 Kilometer weit fuhr der betrunkene Kraftfahrer auf der Südautobahn Richtung Wien, dann hatte die Autobahnpolizei ihn mittels GPS lokalisiert und bei Grimmenstein (NÖ) gestoppt.
Gefahrenherd. Der betrunkene Slowake war jedoch nicht der Einzige, der die Südautobahn am Samstag zu einem Gefahrenherd machte: Ein 21-Jähriger aus Rohrbach/Lafnitz fuhr bei Schäffern 13 Kilometer weit auf einer blanken Felge in Richtung Graz, nachdem er mit dem Hinterrad eine Baustellenabsicherung ruiniert hatte. Der Mann stand unter Drogen, hatte sich vor der Fahrt Heroin gespritzt.








