"Nach 42,195 Kilometern geht es erst richtig los"
Thomas Primus hat es gerne auf die harte Tour. In Athen bewältigte er sieben Marathons am Stück.

Foto © GEPA/SUjet
Manch ein Sportler erregt bei seinen Mitmenschen wildes Kopfschütteln. Thomas Primus ist einer von ihnen. Einen einfacher Marathon zu absolvieren, reicht ihm nicht. Er will mehr und geht immer wieder an seine Grenzen.
"72 Stunden Athens International Ultramarathon Festival". In Athen nahm er zuletzt als einziger österreichischer Athlet beim "72 Stunden Athens International Ultramarathon Festival" teil und bewältigte in drei Tagen exakt 300 Kilometer. Am Fuße der Akropolis holte sich der Läufer des LTC Hurtig und Flink nicht nur Platz drei in der Herren-Wertung, sondern auch einen neuen österreichischen Rekord in der Klasse M20. "Für viele Läufer ist nach 42,195 Kilometern Schluss, da geht's für uns erst richtig los", sagt Primus.
Stressabbau. Auf die Frage, warum er sich so etwas antut, bekommt man eine kurze Antwort: "Laufen baut Stress ab und bei einem Ultramarathon kann man seine Grenzen ausloten." Begonnen hat der Ausdauersportler mit Läufen über fünf und zehn Kilometer. Die Distanzen wurden immer länger, bis er in der Königsklasse angekommen war. Doping schließt er trotz der enormen Belastungen aus: "Ich laufe ,genfrei'. Bei Kilometerleistungen um die 110 Kilometer und mehr in zwölf Stunden zahlt sich Doping nicht aus. Es sollte viel härter geahndet werden."








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