Cargo-Center Graz macht die Flaute zu schaffen
Minus bei Magna drückte die Auslastung.

Foto © APADas Cargo Center Graz (CCG) in Werndorf feiert sein Fünf-Jahres-Jubiläum
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge begeht das Cargo Center Graz (CCG) in Werndorf sein Fünf-Jahres-Jubiläum: Einerseits liege man mit dem Terminal, wo 2007 rund 100.000 Container umgeschlagen wurden, 60 bis 70 Prozent über Plan, zum anderen ist durch die Produktionsdrosselung von Chrysler bei Magna heuer ein Minus von 20 bis 25 Prozent zu verspüren, das nicht schnell genug substituiert werden könne, erklärte gestern CCG-Geschäftsführer Franz Glanz.
Schlechter Autobahnzustand. Ein wesentliches Hemmnis, Ersatzverkehre an Land zu ziehen, sieht Glanz im schlechten Zustand der Pyhrnbahn. Derzeit sei man auf der Schiene vier Stunden länger nach Passau unterwegs als auf der Straße. Nach dem Scheitern eines PPP-Modells für den Pyhrn-Ausbau gebe es zwar Zusagen der Länder Steiermark und Oberösterreich, finanziell in Vorlage zu treten, mit einer raschen Inangriffnahme der Ausbaumaßnahmen durch die ÖBB sei aber nicht zu rechnen. Deshalb verlangt Glanz "bis zu Behebung dieser gravierenden Infrastrukturnachteile Subventionen durch die öffentliche Hand".
Ein Hoffnungsmarkt für das CCG liegt im Südosten: In Agram (Zagreb) möchte man "eine größere Rolle" beim geplanten Güterterminal spielen, eine Einrichtung, "die gut zu uns passen würde". In erster Linie werde man beratend tätig sein, auch eine Beteiligung werde angestrebt.









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