Ein Blick hinter Klostermauern
In der täglichen Stiftsführung erleben die Besucher ein aktives Kloster.
Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, im ältesten Zisterzienserkloster der Welt „hinter Klostermauern“ zu blicken. Seit 1129 leben Mönche im Stift Rein, fast neun Jahrhunderte rückverfolgbar beten und arbeiten die Ordensmänner nach den Regeln des Heiligen Benedikt. Das Kloster 15 km nördlich von Graz gilt als „Wiege der Steiermark“. Hier führt das Grab des Stifters und ersten Landesherrn Markgraf Leopold I. zu den Anfängen der Geschichte der Steiermark. Die Stiftsbibliothek beherbergt kostbare Handschriften und Urkunden aus dem Mittelalter.
Sie wandern durch die Jahrhunderte der Architektur von der Romanik zum Barock bis in die moderne Marienkapelle. Die Ausgrabungen der letzten Jahre führen in die Frühgeschichte der Steiermark. Markgraf Leopold I. aus dem Adelsgeschlecht der Traungauer ist der Stifter von Rein. Von dieser Markgrafenfamilie aus Steyr erhielt das Land den Namen Steiermark. Das Grab des Stifters in der Marienkapelle ist ein Höhepunkt jeder Stiftsführung, in deren Rahmen die Besucher außerdem die Kreuzkapelle, die Basilika, den Alten Konvent mit Sommerrefektorium und die Äbtegalerie besichtigen.
Aber Stift Rein ist kein Museum. Es ist ein lebendiges Kloster, das Besuchern die Pforte zur Besichtigung öffnet und Einblick in das Wirken der Mönche von heute gibt. Unsere Besucher können am Chorgebet der Mönche um 12 Uhr teilnehmen.
Neu bieten unsere ehrenamtlichen Führer heuer sieben „Stift Rein Spezial“-Führungen, die bisher unbekannte Seiten des Stifts enthüllen.
+ Das romanische Kloster
+ Die Gotik
+ Die barocken Himmel
+ Buchkultur der Reiner Mönche
+ Die Wurzeln der Steiermark
+ Die Kapellen im Spiegel der Jahrhunderte
+ Von den Wehrmauern bis zu den Fischteichen
Termine und Tickets
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22.03.13 - 06.01.14, Mo-So, einschl. Feiertage
10.30 Uhr und 13.30 Uhr
Kontakt
Telefon: +43 3124 516 21
E-Mail: info@stift-rein.at
Internet: http://www.stift-rein.at
Foto
Foto vergrößern Pater A. Janisch zeigt Kostbarkeiten der Bibliothek Foto © Edith Ertl
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