Bauernhaus und Batterielager in Flammen
Während Familie im Freien arbeitete, brannte ihr Wohnhaus nahezu aus. Großbrand auch in einem Batterielager.
Glück im Unglück hatte gestern eine Familie aus Schloßberg bei Leutschach. Eltern und Kinder sowie ihr Besuch hielten sich alle gerade im Freien auf, als gegen 9.45 Uhr in ihrem Wohnhaus aus noch ungeklärter Ursache Feuer ausbrach.
Rasch bemerkt. "Sie arbeiteten alle im Freien, dennoch wurde der Brand rasch bemerkt", berichtet Raimund Resch von der Feuerwehr Leutschach. Ein Untermieter, der in einem Nebengebäude wohnt, war zuhause. Er wurde auf das Feuer aufmerksam und holte Hilfe. Bei Löschversuchen zog sich der Besitzer des landwirtschaftlichen Anwesens, Thomas W., eine Rauchgasvergiftung zu. Er musste ins Spital gebracht werden.
100.000 Euro Schaden.
Der Löscheinsatz der Feuerwehren von Leutschach, Maltschach, St. Johann und Leibnitz gestaltete sich äußerst schwierig. "Wir hatten eine Anfahrtszeit von einer halben Stunde. Das Anwesen liegt ganz oben an der slowenischen Grenze", berichtet Resch. An eine Rettung des Gebäudes war nicht mehr zu denken. Es brannte fast vollständig aus, der Schaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Familie W. kam in einem Nebengebäude und bei hilfsbereiten Nachbarn vorübergehend unter. Das Landeskriminalamt nahm Ermittlungen zur Klärung der Brandursache auf. Unterprämstetten. Großbrand gestern auch in Unterpremstätten, wo gegen 5.30 Uhr früh im Batterielager der Altstoffverwertungsfirma "Saubermacher" Feuer ausbrach. Da die Brandmeldeanlage sofort anschlug und 35 Mann der Feuerwehr rasch vor Ort waren, konnte Schlimmeres verhindert werden. Auch hier ist die Brandursache derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen.









