Unfall mit kroatischem Bus bei Gleinalmtunnel: Drei Verletzte
Der Lenker blieb mit defektem Fahrzeug im Tunnel stehen.
Glimpflich ist Sonntag früh ein Unfall mit einem
kroatischen Reisebus auf der A9, der Pyhrnautobahn, verlaufen. Das
Fahrzeug stieß gegen eine Betonleitwand, trotzdem fuhr der Lenker
noch in den Gleinalmtunnel ein. Dort musste er dann nach einigen
Kilometern mit dem defekten Bus stehenbleiben. Drei Fahrgäste wurden
nach Angaben der Polizei leicht verletzt ins LKH Leoben eingeliefert.
Gegen die Betonleitwand. Der Reisebus war mit 42 Personen an Bord auf der A9 im
Gemeindegebiet von Übelbach (Bezirk Graz-Umgebung) Richtung Linz
unterwegs. Kurz vor der Einfahrt zum Gleinalmtunnel kam der
51-jährige kroatische Buslenker gegen 00.45 Uhr von der Fahrbahn ab
und stieß gegen die Betonleitwand. Trotzdem fuhr er noch rund fünf
Kilometer weit in den Tunnel hinein. Dort stellte er dann das
Fahrzeug in einer Nische ab. Drei Passagiere wurden leicht verletzt
ins Krankenhaus gebracht, die restlichen Fahrgäste wurden von der
Asfinag aus dem Tunnel evakuiert.
Sperre. Der ausgeflossene Dieseltreibstoff musste mit Ölbindemittel
unschädlich gemacht werden. Die Bergung des Busses erforderte eine
mehr als einstündige Sperre des Tunnels.








