Zwei Verletzte bei Wohnhausbrand in Stattegg
Ursache für Großbrand in Stattegg ist geklärt: Neonröhre löste Feuer aus. Zwei Familien sind vorübergehend obdachlos, 200.000 Euro Schaden.
Eine defekte Leuchtstoffröhre war schuld an einem Großbrand, der am Sonntag zwei Familien in Stattegg-Hub vorübergehend obdachlos gemacht hat (wir berichteten). Rund 200.000 Euro beträgt der Schaden, der von einer Versicherung gedeckt sein dürfte.
Die Brandermittler des Landeskriminalamts rund um Thomas Loipersböck wurden am Montag schon bald fündig. Am Sonntagnachmittag hatte der 69-jährige Hauseigentümer Erich A., der in dem Zweifamilienhaus die Wohnung im Erdgeschoss bewohnt, mit seiner Familie einen nicht ausgebauten Dachraum entrümpelt. Und in diesem Raum brannte eine Leuchtstoffröhre, deren Kondensator offenbar defekt war. Das Feuer griff auf das Gehäuse über und setzte bald den ganzen Dachstuhl in Brand.
Alarm geschlagen. Während die Hausbewohner im Garten den Sperrmüll auf einen Anhänger luden, bemerkten sie den Rauch und schlugen Alarm. Erich A. versuchte zunächst noch selbst, mit einem Feuerlöscher die Flammen zu ersticken, konnte aber nichts mehr ausrichten. Er zog sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu.
126 Feuerwehrleute. Neben der Feuerwehr Stattegg kämpften auch noch Kräfte der Berufsfeuerwehr Graz und zwölf weiteren Feuerwehren gegen die Flammen an, insgesamt standen 126 Feuerwehrleute mehr als vier Stunden lang im Einsatz. Ein Feuerwehrmann zog sich eine leichte Handverletzung zu.
Besonders schwierig war laut Einsatzleiter Stefan Unterreiner das weitere Ausbreiten der Flammen in den Hohlräumen unter dem Dach und der Zwischendecke zu unterbinden. Das Obergeschoss, das die Tochter und der Schwiegersohn des Besitzers bewohnten, war nicht mehr zu retten. Auch das Erdgeschoss ist durch Brand- und Wasserschäden vorübergehend unbewohnbar geworden. Die Familien kommen zwischenzeitlich bei Nachbarn und Verwandten unten.








