Rettung der Naherholungsgebiete
Neuigkeiten bei den Grazer Alpenverein-Baustellen Rettenbachklamm, Kesselfall und Weinzödl.

Foto © Thomas StanzerDie Wege rund um den Kesselfall
Statt am Berg verbringt Hartmut Heidinger vom Alpenverein Sektion Graz seinen Sommer heuer in Büros. Verhandlungen stehen an. "Gott sei Dank", schienen doch schon alle Verhandlungen sinnlos. Erfreuliche Nachricht Nummer eins.
Rettenbachklamm
"Wir haben wieder Hoffnung, dass uns die Stadt in Bezug auf die Klamm doch unterstützt." Nach Bürgerprotesten im Juni hatte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) das vorläufige Aus für die Sanierung der beschädigten Klamm verkündet. "Diese Woche hat gemeinsam mit Anrainern ein Termin bei Robert Wiener, Abteilung für Grünraum und Gewässer, stattgefunden", so Heidinger. Die Pläne wurden gemeinsam besprochen, die Konfliktpunkte entschärft. "Im Herbst wird es eine gemeinsame Begehung geben, und wenn das Projekt Berücksichtigung im Budget findet, könnte die Klamm im Sommer 2012 wieder begehbar sein."
Kesselfall
Auch was den Klettersteig in Semriach betrifft, ist Heidinger wieder zuversichtlich. Nach falscher Kartografierung der Besitzverhältnisse musste der geplante Klettersteig demontiert werden. "Wir haben uns das Gelände noch einmal angeschaut und werden einen zweiten Versuch mit neuer Wegführung planen."
Weinzödl
Bleibt noch Baustelle Nummer drei. Seit mittlerweile zwei Jahren ist der Klettergarten Weinzödl gesperrt. "Das wird so bleiben", heißt es von VP-Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg. "Der Rechtsstreit mit den Besitzern ist noch nicht abgeschlossen. Nach dem Urteil arbeiten wir an Lösungen."








