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    Zuletzt aktualisiert: 30.06.2010 um 19:49 UhrKommentare

    Kühles Nass als Todesfalle

    Am Dienstag sind zwei Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Der Verein "Große schützen Kleine" fordert bei Kindern ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit.

    Für Kinder gibt es im Sommer nichts Schöneres, als einfach abzutauchen

    Foto © APAFür Kinder gibt es im Sommer nichts Schöneres, als einfach abzutauchen

    Obwohl der Hochsommer erst vor wenigen Tagen in unserem Land Einzug gehalten hat, sind österreichweit bei Badeunfällen bereits zwei Menschen ums Leben gekommen. Außerdem konnten zwei Kinder im letzten Moment vor dem Ertrinken gerettet werden.

    Beim Schwimmen in der Neuen Donau in Wien ertrank am Dienstag eine 17-Jährige. Das Mädchen war plötzlich untergegangen und wurde erst eine halbe Stunde später unter Wasser entdeckt. In den späten Abendstunden verloren die Ärzte am AKH den Kampf um das Leben der 17-Jährigen. Zur selben Zeit wurde in der Nähe der Brigittenauer Brücke in Wien die Leiche eines 27-jährigen Afghanen im Wasser entdeckt. Nach ihm war bereits 24 Stunden lang gesucht worden.

    In Semriach nördlich von Graz wäre am Dienstag - wie bereits berichtet - ein Zweijähriger fast ertrunken. Beim Eintauchen von der Rutsche ins Wasser hatte der Bub die Schwimmflügel verloren und blieb bewusstlos auf dem Grund des Beckens liegen. Der Zweijährige wird im Grazer LKH behandelt. Eine Siebenjährige, die in Hohenems in Vorarlberg vom Bademeister leblos aus dem Familienbecken geholt worden war, wird auf der Intensivstation des LKH Feldkirch behandelt. Der Zustand der Kinder ist stabil.

    Kinder nie aus den Augen lassen

    Vor allem bei badenden Kleinkindern müsse ständig eine Aufsichtsperson da sein, sagt Michael Höllwarth, Klinikvorstand der Kinder- und Jugendchirurgie Graz und Präsident des Vereins "Große schützen Kleine". Kinder im Wasser dürfe man nie aus den Augen lassen, "denn die meisten Unfälle passieren unter Aufsicht, aus mangelnder Aufmerksamkeit", sagt Höllwarth.

    Bei Kindern ist das Ertrinken die zweithäufigste Todesursache, weil auch oft zu spät eingegriffen wird. "Kinder ertrinken lautlos, sie schreien oder zappeln dabei nicht", sagt der Klinikvorstand. Droht ein Kind zu ertrinken, muss man es sofort aus dem Wasser ziehen: "Es geht um Sekunden, Hilfe holen kommt erst danach", so Höllwarth.

    RAINER BRINSKELLE

    Fakten

    2009 sind bei Badeunfällen in Österreich insgesamt sieben Menschen ums Leben gekommen. Zudem gab es 22 Ertrinkungsunfälle, die Opfer wurden in letzter Sekunde gerettet.

    Bei Kindern ist das Ertrinken die zweithäufigste Todes-ursache.

    Zwei Drittel der Opfer von Badeunfällen sind Kinder im Alter bis vier Jahre.

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