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20. Mai 2013 08:58 Uhr | Als Startseite
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Sensenwerk, Deutschfeistritz

Begeben Sie sich in das Spannungsfeld zwischen glühendem Eisen und rauschenden Wasserrädern - eine Führung in die Arbeitswelt vergangener Jahrhunderte.

Museum Sensenwerk

Foto © Museum Sensenwerk Deutschfeistritz Museum Sensenwerk

Von großen Wasserrädern betriebene Schmiedehämmer formen mit dumpfen Hammerschlägen das glühende Eisen. Sie erleben die harte Arbeit der Sensenschmiede und die optimale Nutzung der Wasserkraft.
Die neu gestaltete Ausstellung bietet eindrucksvolle Einblicke zur kultur-, wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Bedeutung der Sense. Die alte Schmiedehalle bietet zusätzlich einen außergewöhnlichen Rahmen für kulturelle Veranstaltungen.

Über vier Jahrhunderte hatte die Sensenerzeugung große Bedeutung in der österreichischen Eisenverarbeitung. Auch im Übelbachtal, 20 Kilometer nördlich von Graz, gab es neben Silber- und Bergbau bereits seit dem 16. Jahrhundert Eisen verarbeitende Betriebe und Schmieden.

Johann Pachernegg, ein bedeutender Hammerherr, errichtete 1849 den Sensenhammer in Deutschfeistritz. Mit wasserbetriebenen Hämmern wurden bis 1984 unter schweren Arbeitsbedingungen Sensen produziert. Sechs funktionsfähige große Wasserräder unter der Fluderanlage betrieben die schweren Hämmer und Maschinen.

In den "Goldenen Jahren" verließen über 60.000 Sensen jährlich die Schmiede und erfreuten durch beste Qualität und gute "Schneid" Bauern rund um den Erdball.

Mit der Restaurierung und Revitalisierung des Sensenhammers durch den "Kulturverein Sensenwerk Deutschfeistritz" entstand ein Industriedenkmal der besonderen Art.

Stillgelegt wurde das Sensenwerk 1984. Nun sind mehr als 20 Jahre vergangen und man kann sich nicht mehr vorstellen, dass Arbeiter in diesen Hallen, mit diesen Hämmern und diesen Wasserrädern, Qualitäts-Sensen erzeugten. Das Sensenwerk ist aber auch ein Ort von Begegnungen aller Art: Die Zainhammerhalle lädt ein, sich bei einer Führung in die Arbeitswelt vergangener Jahrhunderte zu begeben, sich beim Theater zu amüsieren, schöner Musik zu lauschen oder in der Walpurgisnacht den Beschwörungen der Hexen zuzusehen. Spannend sind auch die Ausstellungen in der Neuen- und Alten Galerie Sensenwerk. Den absoluten Höhepunkt bietet am letzten Samstag im September der "Altweibersommer"-Markt.

Bei der ca. einstündigen Führung durch dieses außergewöhnliche Industriedenkmal wird vorgeführt, wie sechs große Wasserräder die schweren Schmiedehämmer und Maschinen betreiben und wie bei dumpfen Hammerschlägen das glühende Eisen zu einer Sense geformt wird.

Die Faszination der Wasserkraftnutzung und die Arbeitswelt aus vergangenen Jahrhunderten vermitteln ein eindrucksvolles Erlebnis für Jung und Alt.

A richtge Schneid ist des Mähers größte Freid: Ist Ihre Sense schon mähbereit? Wenn nicht, dann bringen Sie Ihre nicht mehr so gut funktionierende Sense zu uns und wir verpassen ihr, sofern es noch möglich ist, die richtige Schneid'.
Sensenservice-Info: 03127 - 42 200

Kontakt

Telefon: +43 3127 422 00
Telefon: +43 3127 422 77
E-Mail: sensenwerk@aon.at
Internet: http://www.sensenwerk.at

Adresse

Rudolf-Klug-Gasse 73 , 8121 Deutschfeistritz

Veranstaltungen an diesem Ort

  • 05.05.13 - 31.07.13, Mo-So, einschl. Feiertage
    von 14 - 17 Uhr

    Friederike Schwab

    Nur Sa, So und Feiertag 10-17 Uhr

  • 25.05.13
    19.30 Uhr

    Hommage an P. Rosegger

Foto

Museum Sensenwerk

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