Steirischer Abfallentsorger UEG: Joint Venture mit Russland
Gemeinsame Projekte im Großraum Sankt Petersburg zu Errichtung und Betrieb von Abfalldeponien und Altlastensanierung
Der steirische Abfallentsorger Umwelt- und Entsorgungstechnik AG (UEG) aus Neuseiersberg bei Graz ist mit der russischen Holding "Sozvezdie Vodoleja" ("Sternzeichen Wassermann") ein Joint Venture für Projekte im Raum Sankt Petersburg eingegangen. An der Projektentwicklungsgesellschaft mit dem Namen "Grünburg" halten beide Partner je 50 Prozent, so UEG-Alleinvorstand Friedrich Thürauer am Donnerstag.
Gleich große Partner. Mit dem Projekt sei man "erster österreichischer Entsorger in der zweitgrößten Stadt Russlands und nördlichsten Millionenstadt der Welt". Ohne die Sozvezdie-Holding gehe es im Großraum Sankt Petersburg nicht, sagte Thürauer. Die SV bündle 17 Firmen unter ihrem Dach, verwalte mehr als 82 Mio. Euro und habe zuletzt einen Umsatz von rund 65 Mio. Euro erzielt. Damit seien die beiden Partner fast gleich groß, denn die UEG habe im Jahr 2006 rund 70 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet. Für heuer strebe man rund 80 Mio. Euro an. Die UEG betreibt 17 Anlagen bzw. Betriebsstätten in Österreich, Rumänien, Kroatien, Griechenland und nun auch in Russland.
Grünburg. Die bereits operativ tätige "Grünburg" werde sich mit der Sanierung, der Errichtung und dem Betrieb von Abfalldeponien, der Altlastensanierung und der Nachnutzung sanierter Böden beschäftigen, erklärte Thürauer. Ferner zählen kalorische Müllkraftwerke, Facility Management, die Etablierung modernster Sortiertechnologien sowie Klimaschutz-Vorhaben zum Projekt-Portfolio.







