Bücher und Schmuck als Renner in der Steiermark
Übereinstimmend als "sehr gut" wurde von steirischen Shopping-Center- und Kaufhausbetreibern die Kundenfrequenz und das Kaufverhalten der Steirer am dritten Einkaufssamstag bewertet.

Foto © FuchsDie Herrengasse in Graz war gut besucht
Wurde an den ersten beiden Wochenenden noch viel geschaut und verglichen, so haben die Kunden nun eingekauft. Der Trend ging dabei zu Büchern, weiters waren teurer Schmuck und Uhren sowie Mode und Artikel für den Wohnbereich gefragt.
Das ganze Wochenende inklusive 8. Dezember war laut dem Spartenobmann der Wirtschaftskammer, Wolfgang Sauer, "gleichmäßig gut". Das dritte Einkaufswochenende ist traditionell das Stärkste, wobei heuer die Situation etwas anders ist: "Es sind noch zwei komplette Wochen bis Weihnachten", so Sauer, da verteile sich das Geschäft etwas.
"Dieses Wochenende ist das bisher Stärkste, wir haben schon um 9.00 Uhr eine gute Frequenz gehabt, sonst beginnt das immer erst eine Stunde später", erklärte Edith Münzer vom Murpark in Graz. Neben Bekleidung und Smartphones verzeichnete auch der Buchhandel gute Umsätze, "hier waren ganz besonders Biografien und Jugendbücher gefragt", so Münzer. Von einer "tollen Frequenz", die "nicht schlechter als im letzten Jahr" sei, sprach Oliver Heun-Lechner, Hausleiter im Grazer Innenstadtkaufhaus Kastner und Öhler. Hier tendierten die Kunden vor allem zu "Mode und Home-Living, alles was mit Kochen, Backen, Essen, Trinken zu tun hat".
Obersteiermark
Im obersteirischen City Shopping-Center in Leoben war bereits kurz nach Öffnung "die Garage zu 100 Prozent ausgelastet, obwohl bei uns schon der 8. Dezember sehr gut war", so Centerleiter Christian Trampus. Auch hier wurden wieder Bücher, aber auch Kinderspiele, Elektroartikel und Schmuck vorrangig gekauft. Ähnlich auch im Shopping Center Seiersberg südlich von Graz, wo Geschäftsführer Peter Panwinkler allerdings einräumte, dass "für den Sportbereich noch der Schnee fehlt". Bücher, Textilien, Uhren und Schmuck würden aber reißenden Absatz finden. Das sind jetzt die stärksten Tage", so Panwinker, der auch keine schlechtere Frequenz als im Vorjahr ortete.










