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Zuletzt aktualisiert: 20.03.2010 um 22:24 UhrKommentare

Nur ein Steirerteam durfte jubeln

Das Steirerderby im Aufstiegs-Play-off zur HLA ging mit 31:23 an HSG Bärnbach/Köflach. Leoben zog in Stockerau mit 27:30 den Kürzeren.

Foto © GEPA

Die Ausgangsposition vor dieser fünften Play-off-Runde war aus steirischer Sicht eine äußerst erfreuliche. Alle drei Teams lagen unter den Top vier der Tabelle und damit voll auf HLA-Kurs. Dass diese Situation dem Steirerderby Bärnbach/Köflach gegen den HC Seiersberg zusätzliche Brisanz verlieh, versteht sich da von selbst.

Und die gut 800 Fans in der bummvollen Köflacher Sporthalle kamen voll auf ihre Kosten. Die Partie zwischen Köflach/Bärnbach und dem HC Seiersberg stand lange auf des Messers Schneide. Mit 15:15 ging es in die Pause, auch danach gelang es keinem Team, sich abzusetzen. Die Fans bedankten sich mit einer Bombenstimmung.

Sensationeller Lauf

Die Trendwende kam in der 50. Spielminute beim Stand von 24:23 für Bärnbach/Köflach. Danach gab es einen sensationellen Lauf der Weststeirer, der mit einem 31:23-Sieg endete. Goalie Gerhard Prettenthaler zeigte eine Klasseleistung, im Angriff wurde jede Chance verwertet. "Ein Top-Derby, ich bin mit dem Kampfgeist und den Punkten überglücklich", freute sich Bärnbach/Köflach-Obmann Gerhard Langmann. Michael Schweighofer, Obmann des HC Seiersberg, sah sein Team unter Wert geschlagen: "Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Wir hätten ebenso gewinnen können."

Leoben startete in Stockerau mit Volldampf in die Partie, lag von der ersten Minute an mit bis zu vier Toren in Führung. Nach einem zehnminütigen Blackout und drei Stangenschüssen in Serie gelang den Niederösterreichern in der 25. Minute erstmals ein Torgleichstand. Danach war Schluss mit lustig. Stockerau zeigte sich mehr als ebenbürtig, gewann mit 30:27. Ein fuchsteufelswilder Leoben-Boss Claus Hödl tobte: "Eine Frechheit, was die sogenannten Leistungsträger geboten haben. Die Geldstrafen werden saftig sein!"

JÜRGEN PAURITSCH

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