Böse E-Mails gingen Topmodel Aylin unter die Haut
Austria's Next Topmodel-Finalistinnen kamen zum Meet & Greet nach Graz-Seiersberg. Was "Lin" betroffen machte, waren die vereinzelten Droh-Mails mit augenscheinlich ausländerfeindlichem Hintergrund.

Foto © ScheriauDie Finalistinnen von "Austrias Next Topmodel" in Seiersberg
Sie hat sich vom Gymnasium bis Herbst "karenzieren" lassen, schläft bis vormittags um elf, ist nach eigenen Angaben "fernsehsüchtig" - und verlässt oft für zwei Tage nicht die Wohnung ihrer Mutter in Wien. Ziemlich "verrückt", dieses Leben von "Austria's Next Topmodel" Aylin. "Ich find's schön", piepst das 16-jährige Fräulein mit österreichischem Pass und türkischen Eltern. "Irgendwie fühl' ich mich wie ein kleiner Star." Offenbar so sehr, dass die Wienerin gar nicht darauf drängte, auch bei der gerade angelaufenen Staffel von "Germany's Next Topmodel" dabei zu sein. "Ich hab' doch mein Ziel erreicht, muss keinem mehr etwas beweisen."
Nummer eins zu sein aus rund 4600 Bewerberinnen, das klingt nicht übel. Nur, mehr als Reinschnuppern ins Model-Business war bisher nicht drin. "Irgendwann" soll's zur Fashion-Week nach Paris gehen. Und vielleicht trifft die 1,75 Meter lange junge Dame dann ja auch Heidi Klum persönlich. Bei der österreichischen Model-Show hatte sie sich bekanntlich mit Lena Gercke zufrieden geben müssen.
Was "Lin" betroffen machte, waren die vereinzelten Droh-Mails mit augenscheinlich ausländerfeindlichem Hintergrund. "Da musste ich lesen, wie hässlich ich sei", schüttelte das zierliche Persönchen beim "Meet & Greet" in der Shoppingcity Graz-Seiersberg den Kopf. "Aber jetzt bin ich darüber genauso hinweg wie über jene Menschen, die mich wegen meiner Abstammung angegriffen haben."










