Run auf steirische Einkaufszentren
Die steirischen Geschäftsleute haben Grund zur Freude: Am dritten Adventsamstag gab es in den steirischen Einkaufszentren schon ab den frühen Morgenstunden großen Andrang. In Graz ging das Geschäft mit Weihnachten erst später los.

Foto © Erwin Scheriau
Zufrieden mit der Kauflust der Kunden zeigten sich die steirischen Geschäftsleute auch am dritten Einkaufssamstag, wenngleich der Betrieb in Graz etwas später begann als sonst. Wolfgang Sauer, Spartenobmann Handel der Wirtschaftskammer Steiermark, bezeichnete die Situation als "insgesamt recht zufriedenstellend". Grundsätzlich meinten alle übereinstimmend, die Kauffreude sei wie im Vorjahr, am 7. Dezember sei der Andrang allerdings "sensationell" gewesen, so die Geschäftsführerin des Shopping Centers Seiersberg.
In Graz waren gegen 10.00 Uhr Vormittag nicht nur die öffentlichen Verkehrsmittel nur halbvoll, es herrschte auch zunächst keinerlei Gedränge in den Geschäften. "Heute hat alles ungefähr eine Stunde später begonnen", meinte Kastner & Öhler-Hausleiter Oliver Heun Lechner. Möglicherweise lag es an dem trüben und kalten Wetter, dass besonders Familien erst später in die Stadt gekommen sind. Ähnlich lief es auch im Grazer Einkaufscenter Murpark: "Die Gastronomie war in der Früh gut besucht, aber diejenigen, die hier nicht schon frühstücken wollten, sind später gekommen", erklärte auch Center-Leiterin Edith Münzer. Gekauft werden heuer sehr viel Parfümerieartikel und hier besonders die Geschenksets, außerdem Elektroartikel, wobei nach wie vor die Flachbildfernseher boomen. Der Gutscheinverkauf ist im Vergleich zum Vorjahr "geradezu explodiert", so Münzer.
Mode als Verkaufshit
Etwas anders zeigte sich die Situation außerhalb der steirischen Landeshauptstadt. Im Kapfenberger ECE war die Garage schon um 9.00 Uhr bei Geschäftsöffnung so gut wie voll. Gekauft wurde besonders viel Mode, aber auch Sport- und Elektroartikel. Ähnlich auch im Shopping Center Seiersberg, wo die Kaufsituation "wieder sehr gut" war. Geschäftsführerin Anita Bräunlich erklärte, dass auf den Parkplätzen 14 Ordner im Einsatz seien, damit alles reibungslos verläuft. "Die Leute waren schon in der Früh da und haben aufs Aufsperren gewartet", schilderte Bräunlich. Gekauft wurden auch hier "Textilien, Schuhe, Bücher, Sportartikel und ganz besonders auch technische Produkte", so die Geschäftsführerin.









