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    Zuletzt aktualisiert: 12.05.2012 um 05:31 UhrKommentare

    Badeunfall in der Auster: Die Mutter des Buben klagt an

    Unfall in der Auster: Eine fahrbare Trennwand verletzte Zehnjährigen schwer. Die Mutter des Buben fordert nun Konsequenzen. Auch die Polizei ermittelt.

    Bad Eggenberg: Diese fahrbare Wand samt Sprungsockel quetschte das Bein eines zehnjährigen Buben ein

    Foto © GERNOT EDER Bad Eggenberg: Diese fahrbare Wand samt Sprungsockel quetschte das Bein eines zehnjährigen Buben ein

    Die Grazerin senkt ein wenig den Blick und meint: "Wissen Sie, es kommt so vieles zusammen." Die schwere Verletzung ihre Sohnes, er wurde gerade zum dritten Mal operiert. Die psychischen und finanziellen Folgen für die ganze Familie. Und schließlich die Tatsache, dass die mobile "Unglückswand" im Eggenberger Bad weiterhin in Betrieb sei. "Ich kann nicht verstehen, dass so ein Unfall keinerlei Konsequenzen hat."

    Der zehnjährige Sohn der Grazerin wurde Ende April schwer verletzt: Wie berichtet, geriet er im Hallenbad der Auster mit seinem rechten Bein zwischen den fixen Beckenrand und die fahrbare Trennwand. Letztere wird regelmäßig hin- und hergeschoben, um das Becken zu teilen.

    "Jeder Knochen im Bein wurde gebrochen. Alles hing praktisch nur noch an der Achillessehne", erzählt die Mutter des Buben - lieber anonym - der Kleinen Zeitung. Es folgte ein Aufenthalt in der Intensivstation und mittlerweile die dritte Operation. "Auch darüber sollten Sie schreiben! Was so ein Unfall für Folgen hat für einen Zehnjährigen. Und für uns alle." Gerade deshalb sei sie unheimlich stolz auf ihren Sohn. "Er ist wahnsinnig tapfer."

    Am Unglückstag machte ja eine Schwimmerin jenen Mann, der die Wand elektronisch bediente, durch Gestikulieren auf den Vorfall aufmerksam. Zum Glück - doch dass dies notwendig und keine Sicherung da sei, könne sie nicht verstehen. "Und seither geht es munter weiter."

    Gab es keine Konsequenzen? Doch, betont Michael Krainer, Geschäftsführer der Holding Graz: "Bei jedem Einsatz müssen nun sowohl die entsprechende Durchsage als auch die Überwachung des Vorganges selbst protokolliert werden." Stets bediene ja eine Person die Wand und eine zweite behalte das Becken im Auge. Dies sollte immer der Fall sein - warum es trotzdem zu dem Unfall kam, sei Gegenstand der Ermittlungen, so Krainer.

    Auch die Polizei ermittelt. Man werde bald der Staatsanwaltschaft den Bericht übergeben.

    Die Mutter des Buben schüttelt den Kopf: "Jeder Lkw piepst, wenn er retour fährt. Jede Sicherheitstür stoppt automatisch bei einem Widerstand. Und so eine tonnenschwere Wand in einem Bad nicht? Stattdessen wird sie mühsam von Hand bedient und lautlos durchs Becken bewegt?!".

    MICHAEL SARIA

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