Spur in Frauenmord an der A2 bei Graz doch nicht heiß
Bulgarische Prostituierte dürfte am Leben sein - Nur partielle Parallelen zu Mordfall von Völkermarkt.
Eine Spur, die eine verschwundene bulgarische Prostituierte als Opfer eines ungeklärten Frauenmordes von 2005 an der A2 Südautobahn bei Graz identifizieren könnte, dürfte erkaltet sein: Vom Bundeskriminalamt hieß es am Freitag, es handle sich um "einen Hinweis unter mehreren", beim Landeskriminalamt gab man sich noch vorsichtiger: "Es passt überhaupt nicht."
Relativiert. Mysteriös wurde die Spur nach Bulgarien vor allem deshalb, weil die Eltern der seit 2001 verschwundenen Frau ebenfalls nicht angetroffen werden konnten, als sie von der Polizei bezüglich eines DNA-Abgleichs aufgesucht wurden. Dass es sich aber um eine heiße Spur handle, relativierte Anton Kiesl vom Landeskriminalamt am Freitag: "Es gibt aktuelle Hinweise, die den Verdacht erhärten, dass die Frau am Leben ist und im Ausland der Prostitution nachgeht."
Vorsicht. Auch ein Zusammenhang zum Fall jener ermordeten Frau, die Anfang Oktober an der A2 bei Völkermarkt gefunden worden ist, sei laut Kiesel nur mit Vorsicht herzustellen: Es gebe Parallelen wie etwa die besondere Brutalität, mit der den Opfern mehrfach letale Verletzungen zugefügt wurde, oder der Umstand, dass beide Leichen angezündet worden seien, es gebe aber auch abweichende Muster, etwa dass im Fall bei Graz der Auffindungsort nicht der Tatort sei, im Kärntner Fall hingegen offenbar schon: "Es gibt keine zwingenden Anhaltspunkte, dass es sich um den selben Täter handelt", so der Ermittler. Dennoch habe es mit den Kärntner Kollegen einen Informationsaustausch gegeben.








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