Die zwölfte Lektion ist Säumels erstes Spiel
Am Sonntag beginnt in der Serie A für Jürgen Säumel (23) ein neues Kapitel in seiner Fußballkarriere. Sein Klub FC Torino empfängt Lecce.

Foto © GEPAJürgen Säumel will zum Saisonbeginn im Kader stehen
Am Wochenende erfolgt in Italien der Saisonanpfiff der Serie A. Mit dem Auftakt im Land des Weltmeisters wird auch ein neues Kapitel in der Karriere von Jürgen Säumel aufgeschlagen. Am Sonntag empfängt sein Klub FC Torino Aufsteiger Lecce. "Ich gehe schon davon aus, dass ich spielen werde", sagt der 23-Jährige voller Selbstvertrauen. Für den Steirer spricht, dass er in der dritten Cup-Runde beim 2:1 nach Verlängerung über Serie-B-Klub Brescia über die vollen 120 Minuten zum Einsatz kam. Im 4-3-3-System seines Klubs nahm er die - von ihm bevorzugte - halblinke Position im Mittelfeld ein.
Noch keine Wohnung gefunden.
Säumel hat sich in Turin halbwegs eingelebt. Nach wie vor lebt er im Hotel, weil die Wohnungsuche noch nicht von Erfolg gekrönt war. "Turin ist während des Sommers wie ausgestorben. Die Stadt beginnt erst jetzt wieder zu leben", erklärt der ÖFB-Teamspieler die Verzögerung. Mit der Verständigung hingegen wird es immer besser. In einem Lehrbuch ackerte sich der Neumarkter bereits zu Lektion elf durch. Mit der zwölften heißt es allerdings warten. Die Vorbereitung aufs sonntägige Spiel ist wichtiger.
Harter Konkurrenzkampf.
Säumel, der dritte ÖFB-Legionär in der Serie A neben Alex Manninger (Juve) und György Garics (Atalanta), rechnet mit einem harten Konkurrenzkampf in der Liga: "Mit Milan, Inter, Juve, Fiorentina und AS Roma gibt es fünf Vereine, die über alle anderen zu stellen sind. Die restlichen sind ähnlich stark wie wir."
Unglücklicher Anruf.
Sturms Ausscheiden in der Uefa-Cup-Qualifikation hat Säumel verfolgt. Er wusste nur nicht, wer die Elfer verschossen hatte und fragte bei Fabian Lamotte nach. "Kein glücklicher Anruf", seufzte der ehemalige Sturm-Kapitän.









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