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    Zuletzt aktualisiert: 16.04.2012 um 19:13 UhrKommentare

    Großer Hader mit dem Gas

    Der Umweltsenat kippt das 330 Millionen Euro teure Gaskraftwerksprojekt in Klagenfurt. Die Stromgewinnung aus Erdgas läuft für den Verbund zurzeit alles andere als rund.

    Beim Gaskraftwerk Mellach hat sich der Regelbetrieb bereits um Monate verzögert

    Foto © Verbund Beim Gaskraftwerk Mellach hat sich der Regelbetrieb bereits um Monate verzögert

    W as seit Tagen die Runde machte, hat der Umweltsenat gestern bestätigt: Das geplante Gasdampfkraftwerk des Verbundkonzerns und der Stadtwerke Klagenfurt in Kärnten ist in der zweiten Instanz der Umweltverträglichkeitsprüfung gescheitert und bekommt keine Genehmigung. Das Kraftwerk, so der Umweltsenat, könne im Raum Klagenfurt zusätzliche Nebelbildung bewirken.

    Ob das 330 Millionen Euro teure Projekt damit endgültig gestorben ist, ist noch offen. Möglich wäre ein Gang zum Höchstgericht, den weder Verbund noch Energie Klagenfurt ausschließen. Immerhin sind in die Vorarbeiten zum Projekt knapp 14 Millionen Euro geflossen.

    Verzögerung in Mellach

    Für den Verbund gesellt sich die teure Niederlage zu einer ganzen Reihe von Problemen, mit denen der Konzern bei der Stromgewinnung aus Erdgas kämpft. So ist das zweite Großprojekt, das Gasdampfkraftwerk im steirischen Mellach, zwar fertiggestellt. Doch technische Probleme verzögern den Vollbetrieb mittlerweile seit Monaten. Nur einer der beiden Kraftwerksblöcke läuft bislang im Regelbetrieb, für den zweiten ist es erst im Laufe dieses Monats so weit.

    Ursprünglich hätte das Kraftwerk bereits mit Jahresbeginn voll durchstarten sollen. Konstruktionsfehler bei beiden Generatoren warfen den Zeitplan aber durcheinander (wir berichteten). Die Herstellerfirma Siemens musste die Geräte tauschen und hat seither für jeden Tag Verzögerung Pönalen an den Verbund zu löhnen, die sich inzwischen auf mehr als fünf Millionen Euro summiert haben sollen.

    Paradoxerweise dürfte man beim Verbund über diese Entwicklung gar nicht so unglücklich sein. Denn an einer anderen Stelle drückt der Schuh noch viel stärker. Der Stromkonzern ist an einen teuren, 15 Jahre laufenden Gas-Liefervertrag gekettet, der einen wirtschaftlichen Betrieb in Mellach fast unmöglich macht. Im Herbst musste der Verbund das Kraftwerk deshalb um satte 110 Millionen Euro abwerten.

    Ähnlich ergeht es anderen Energiekonzernen. Die Stromproduktion aus Gas brach in Österreich 2011 um fast ein Fünftel ein. Zwar laufen Verhandlungen für bessere Verträge. Bislang aber hat sich die russische Gazprom nicht erweichen lassen.

    GÜNTER PILCH, JOCHEN HABICH

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