Section Control auf Südautobahn wird "eingewintert"
Das elektronische Geschwindigkeitsmesssystem wird im Bereich Gleisdorf-Laßnitzhöhe bis zur Sanierung der Gegenfahrbahn im Juli 2008 außer Betrieb genommen - Section Control hat sich laut Asfinag bewährt.

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Die Section Control auf der Südautobahn (A2) beim Baustellenabschnitt nahe Laßnitzhöhe wird Anfang November "eingewintert" und erst wieder bei der Sanierung der Gegenfahrbahn im Juli 2008 aufgestellt, hieß es am Mittwoch seitens der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag.
Demontage. Am 5. November 2007 beginnt um 10:00 Uhr die Demontage der Anlage, Sie wird außer Betrieb gesetzt und Schritt für Schritt abgebaut. Tagsüber werden die elektrischen Einrichtungen abgebaut, in der Nacht auf Dienstag werden die Querträger entfernt. "Für diese Arbeiten wird in der Nacht der Verkehr für wenige Minuten angehalten", erklärte Thomas Avender, Bau-Projektleiter der Asfinag.
Übersiedelt
Die Anlage übersiedelt auf die Richtungs-
fahrbahn Wien, wo sie im 2008 während der Sanierung der Gegen-
richtung das Tempo überwachen wird.
Sanierung. Ende November 2007 wird die General-
sanierung der Richtungs-
fahrbahn Wien zwischen Gleisdorf West und Laßnitzhöhe beendet sein. Bereits am 6. November soll die Section Control-Anlage auf der momentan sanierten Fahrtrichtung aufgebaut werden, jedoch bis zum Juli deaktiviert bleiben. "Die Anlage dient zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Baustellenbereich", erklärte Avender.
Aus im Juni. Die Geschichte der Section-Control begann im Frühjahr 2003 auf der Donauuferautobahn (A22) im Wiener Kaisermühlentunnel. Nachdem der Verfassungsgerichtshof im Juni 2007 das vorübergehende Aus für alle Anlagen wegen einer fehlenden Verordnung und Bedenken wegen des Datenschutzes verfügte, gingen die elektronischen Geschwindigkeitsmesssysteme schon kurze Zeit später Schritt für Schritt wieder "online".
Features
Kaum schwere Unfälle
Der Einsatz der Section Control während der Sanierung der Richtungs-
fahrbahn Wien hat
sich bewährt: Während der Bauzeit sei es "kaum zu schweren Unfällen
gekommen".








