Steirer nahm 13-Jährige zu Einbruchstouren mit
Ein 25-jähriger Serientäter ist nun erneut in Haft. Er heuerte junge Mädchen an, die bei seinen Beutezügen Schmiere standen. Ihm wurde ein Schaden von rund 47.000 Euro nachgewiesen.

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Nicht die Einbrüche machen die Ermittler betroffen. Es sind die Begleitumstände. "Da wurden Kinder für Straftaten missbraucht", ärgert sich ein Fahnder. 13 und 14 Jahre alt waren die jüngsten Helferinnen eines Feldbachers (25), der sich mit Einbrüchen und Buntmetalldiebstählen sein Leben finanzierte.
Spezialisiert
Anfang 2009 auf Probe aus der Haft entlassen, soll der einschlägig Vorbestrafte seit Herbst des Vorjahres schon wieder auf Beutetour gegangen sein. Diesmal spezialisierte er sich auf Kabel- und Buntmetalldiebstähle - an sich eine Domäne osteuropäischer Banden. Als Helfer hatte er unter anderem seine 16-jährige Freundin dabei, mit der er schon zusammen vor dem Richter gestanden war. "Wenn du nicht mitmachst, dann zeige ich auch jene Sachen an, die noch nicht im Gerichtsakt stehen", drohte er ihr.
Auch zwei damals erst 13 bzw. 14 Jahre alte Grazerinnen, beide aus schwierigsten Verhältnissen, heuerte der Oststeirer an und setzte sie später unter Druck. Sie mussten Schmiere stehen, während der 25-Jährige vorwiegend bei Lagerplätzen der ÖBB in Graz und Laßnitzhöhe zuschlug. Die Ware verscherbelte er bei Altmetallhändlern rund um Graz, wobei ihm ein Erlös von mindestens 10.400 Euro nachgewiesen werden konnte. Seine jungen Komplizinnen speiste er indessen mit jeweils 20 bis 30 Euro ab.
Bei einer Schwerpunktaktion Anfang August ertappte die Polizei Laßnitzhöhe den Mann, seine Bekannte und einen weiteren Helfer (22) auf frischer Tat. Insgesamt wurden ihm nun 16 Einbrüche mit einem Schaden von 47.000 Euro nachgewiesen.








