Craig entpuppt sich immer mehr als Trumpf
Der KAC kommt in Fahrt. In Graz gewannen die Klagenfurter ihr drittes Spiel hintereinander.

Foto © GEPATopscorer Craig
In Salzburg 4:3, gegen Alba Volan Sekesvehervar 6:2 und am Donnerstag in Graz 4:3 - die Mannen um Manny Viveiros sind dabei, dass durch den verhauten Start verlorene Terrain in der Erste Bank-Eishockeyliga aufzuholen. Dabei hätten sie es in Graz einfacher haben können, denn sie gaben im Schlussabschnitt eine 3:1-Führung aus der Hand. In erster Linie durch unnötige Ausschlüsse. Das war aber schon das einzige, was dem Trainer an diesem Abend nicht gefiel.
Unter der Dusche. Nach einem 3:3 nach 65 Minuten machte Andrew Verner, der ab der 10. Minuten den mit einer Matchstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickten Hannes Enzenhofer folgte, seinem Namen "Magic" alle Ehre. Der eingebürgerte Kanadier entschärfte alle sieben Penalties, ehe Mike Craig zum entscheidenden traf und damit mit dem 4:3 den zweiten Punkt für seinen neuen Arbeitgeber sicherstelle.
Großer Gewinn. Es war bereits Siegtor Nummer zwei, das der 36-jährige für den KAC erzielte. Beim 4:3 in Salzburg traf er im Nachspiel, in Graz im Penaltyschießen. Aber das ist so: Wo Craig draufsteht, sind Tore drin. Seit dieser Saison steht er auf dem Spielbericht des KAC, vorher ging er vier Jahre lang für die Vienna Capitals auf Torejagd. Seine Bilanz war außergewöhnlich: in 208 Spielen brachte es Craig in Wien auf insgesamt 281 Scorerpunkte (134 Tore und 147 Assist). Obwohl noch immer nicht hundertprozentig gesund, zeigte der ehemalige NHL-Spieler bereits, dass er ein großer Gewinn für den KAC ist.
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Fakten
Graz 99ers - EC KAC
3:4 nach Penaltyschießen (1:2,0:1,2:0/0:0/0:1).
Tore: Jan (18./PP), Jakobsen (51./PP),
Washburn (58.) bzw. Thomson (2.), Schneider (8.), Harand (36./PP),
Craig
Strafminuten: 12 plus Spieldauer (Dalpiaz) plus 5+Spieldauer (Nolan)
bzw. 22 plus Spieldauer (Enzenhofer,Ibounig) plus 10 Disziplinar
(Reichel)








