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Showdown um Ö-Tour-Startplätze in Judendorf
In Judendorf/Strassengel dreht sich vieles um die Österreich-Tour, denn die Qualifikation um die vier Startplätze unter den sechs heimischen Continental-Teams geht in die entscheidende Phase.

Foto © GEPA
"Es gibt nur noch den UCI-Klassiker in der Steiermark und danach die Oberösterreich Rundfahrt. Dann wissen wir am 19. Juni, welche vier Teams bei der Österreich Rundfahrt starten werden", sagt ÖRV-Generalsekretär Rudolf Massak.
Das letzte Liga-Rennen, der GP Südkärnten am Sonntag, brachte eine Patt-Stellung. Während die ersten beiden der Quali-Rangliste ARBÖ Gebrüder Weiss - Oberndorfer und das Tyrol Team ihre ersten beiden Tickets fix haben, r&ueams enger zusammen. "Wir erwarten in Judendorf/Strassengel einen richtigen Showdown, denn die drei Mannschaften WSA-Viperbike Kärnten mit 1.149 Zählern auf Rang drei, RC ARBÖ Gourmetfein Wels mit 1.089 Punkten auf Rang vier und dem Team Vorarlberg mit 1.037 Punkten auf Rang fünf haben alle noch Chancen auf die beiden Startplätze. Vor allem das Team Vorarlberg machte beim GP Südkärnten Boden gut", analysiert Massak.
14. Int. Raiffeisen Grand Prix Judendorf/Strassengel
Bisher sind 19 Mannschaften mit 143 Fahrern aus sechs Nationen für den 175 Kilometer langen Klassiker in Judendorf/Strassengel (UCI 1.2) gemeldet. Dabei ist ein schwerer 17,4 Kilometer langer Rundkurs zehn Mal zu bewältigen. Die Strecke gilt als äußerst selektiv und schon nach 3,6 Kilometern erreichen die Profis mit dem "Luttengraben" die eigentliche Steigung. Es geht ständig bergauf, mit einer Steigung von bis zu 14,5 Prozent. Von St. Oswald geht es über Schirning, Gratwein und zurück nach Judendorf/Strassengel kupiert weiter.
Im letzten Jahr holte sich Matthias Brändle den Sieg vor seinem damaligen Teamkollegen Markus Eibegger, der im Jahr zuvor triumphierte. Am Sonntag stehen wieder die heuer sehr stark fahrenden slowenischen Fahrer von Perutnina und Sava am Start, zudem Mannschaften aus Italien und Deutschland. Die Top-Fahrer der österreichischen Mannschaften - angeführt vom Tchibo Top.Rad.Liga-Führenden Florian Bissinger - sind auch alle dabei.




