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Pensionistin starb beim Versuch einen Hausbrand zu löschen
Eine 65-jährige Steirerin aus Judendorf-Straßengel starb an einer Rauchgasvergiftung. Allen Anschein nach vergaß die Pensionisten einen Kochtopf auf dem Herd. Sie versuchte den Brand noch selbst zu löschen.

Foto © Kleine Zeitung Digital/Erwin ScheriauFür die 65-jährige Steirerin kam jede Hilfe zu spät
Ein auf dem eingeschalteten Herd vergessener Topf mit Wasser dürfte in Judendorf-Straßengel (Bezirk Graz-Umgebung) einen Brand ausgelöst haben, der einer Pensionistin das Leben gekostet hat. Die 65-Jährige dürfte an einer Rauchgasvergiftung gestorben sein, nachdem sie vergeblich versucht hatte, den Brand selbst zu löschen. Entdeckt wurde das Unglück erst verspätet, weil der Brand von selbst erstickt war.
Topf am Herd vergessen. Nachbarn hatten am Dienstag die Polizei verständigt, weil sie vermuteten, dass der allein stehenden Pensionistin etwa passiert sein könnte. Nach Öffnung des Hauses fand man die 65-Jährige tot in der Küche. Wie die Ermittlungen des Landeskriminalamtes und der Landesstelle für Brandverhütung ergaben, dass die Frau Montagabend einen Topf mit Wasser auf den E-Herd gestellt hatte, die Platte einschaltete und dann darauf vergaß. Durch die Abstrahlungswärme dürften neben der Platte liegende brennbare Materialien in Brand geraten sein, das Feuer griff auf die Kücheneinrichtung über.
Brand von selbst erloschen. Die Hausbesitzerin, die vermutlich im Wohnzimmer eingeschlafen war, wollte den Brand allem Anschein nach noch löschen, brach jedoch zusammen und starb an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Der Brand erlosch aufgrund von Sauerstoffmangel in der Folge von selbst.





