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500 Wohnungen könnten am Brucker Hochfeld entstehen
Das Hochfeld nahe dem Brucker LKH ist die letzte große Bauland-Reserve der Stadt Bruck. Pläne für eine Verbauung liegen derzeit auf.
Ende des Vorjahres hat die Stadt Bruck einen EU-weiten Wettbewerb über die zukünftige Entwicklung des Hochfeldes, das ist das Gelände nahe dem LKH, ausgeschrieben. Der Bereich Hochfeld ist die letzte große Baulandreserve der Stadt. Entsprechend vorausschauend will die Stadt an die Aufschließung dieses Bereiches herangehen.
Als Planungsgebiet wurde ein 270.000 Quadratmeter großes Areal westlich des Krankenhauses für schätzungsweise 500 Wohneinheiten festgelegt. Ob allerdings Wohnungen in diesem Ausmaß errichtet werden, wird erst nach und nach aufgrund des Bedarfs entschieden. Die erste große Baumaßnahme wird ein Projekt der Wohnbaugruppe Ennstal sein, die westlich des LKH eine Wohnanlage in mehreren Abschnitten errichten will.
13 Arbeiten. Insgesamt wurden 13 Arbeiten eingereicht, Siegerin des städtebaulichen Wettbewerbes wurde die Architektin Elisabeth Anderl aus Judendorf bei Graz. Das Gebiet wird laut Vorgabe in drei Bereiche unterteilt: In einem soll Geschoßwohnbau in städtischer Form entstehen, im zweiten Reihen- oder Einzelhäuser, im dritten noch nicht näher definierte Projekte. Auch der öffentliche Verkehr wird angebunden. Augenmerk wird auch auf die umliegende Natur gelegt.
Direktverbindung. In letzter Zeit war auch davon die Rede, dass dieses neue Wohngebiet direkt von der Stadt aus erreicht werden könnte. Eine Verlängerung der Fraunedergasse über den Krecker würde direkt zum Hochfeld führen.
Entwürfe. Allerdings müsste dafür nicht nur der Krecker an dieser Stelle abgeflacht werden, auch die Schrebergärten wären im Weg. Nicht zuletzt deshalb ist das laut Peter Nistelberger, Projektleiter im Stadtamt, nicht sehr wahrscheinlich: Die Zufahrt wird über die Tragösserstraße erfolgen. Alle Entwürfe sind noch bis nächsten Dienstag im Rathaushof ausgestellt.



