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    Zuletzt aktualisiert: 21.01.2009 um 22:30 UhrKommentare

    Der Aufstand gegen die Verkehrshölle

    Die Bewohner von Hausmannstätten haben den täglichen Verkehrskollaps satt. Protestmaßnahmen und Straßenblockaden sind geplant. Baubeginn für Ortsumfahrung ist weiter fraglich.

    Alexander Mesicek, Hans Löcker und Bürgermeister Werner Kirchsteiger besichtigen den morgendlichen Stau

    Foto © LeodolterAlexander Mesicek, Hans Löcker und Bürgermeister Werner Kirchsteiger besichtigen den morgendlichen Stau

    Lokalaugenschein in Hausmannstätten, B 73 bei der Mehrzweckhalle, gestern 6.45 Uhr: Vom Hühnerberg wälzt sich eine Verkehrslawine aus dem Südosten des Landes kommend durch den Ort. Die PKW-Kolonne reicht kilometerweit bis zum Berg zurück.

    Die Pendler aus dem Südosten streben zu ihren Arbeitsplätzen in Graz. Für eine Stunde geht das so, am Nachtmittag das Gleiche retour. "Der Ort erstickt unter dieser täglichen Verkehrshölle. Für Verkehrsteilnehmer wie Kinder und alte Menschen wird das Überqueren der Straße zum Spießrutenlauf", klagt VP-Bürgermeister Werner Kirchsteiger.

    Ortschef fast gerammt. Bei unserem Lokalaugenschein wird Ortschef Kirchsteiger selbst beinah beim ordnungsgemäßen Überqueren eines Zebrastreifens von einem PKW gerammt. "Zwischen halb sieben und acht Uhr morgens die Straße zu queren ist beinah lebensgefährlich", sagt auch Aktivbürger Hans Löcker. Seit 100 Jahren hätten sich die Straßen südöstlich von Graz nicht geändert, nur dass nun 13.000 KFZ durch den Ort stauen würden. Prognose für 2015: 19.000 Autos.

    Unmut. Unter den Bürgern wachse der Unmut über die Verkehrssituation im Ort immer mehr, weiß auch Gemeindekassier Alexander Mesicek (SP). Im Herbst 2008 hat man sogar ein "Umfahrungskomitee" gegründete, um Maßnahmen gegen den Stau zu setzen. Unterstützung kommt dort auch von weiteren sieben Bürgermeistern der regionalen Gemeinschaft "GU-Süd", die unter ähnlichen Verkehrssituationen leiden. "Protestmaßnahmen werden nicht mehr lange auf sich warten lassen", sagt Werner Kirchsteiger. Plakate mit dem Slogan "Stau oder Umfahrung" hat man bereits affichiert.

    Straßenblockade. Aktionen bis zur Straßenblockaden seien geplant, wenn nicht der von Verkehrslandesrätin VP-Kristina Edlinger-Ploder für heuer geplante Baubeginn für die seit langem versprochene Ortsumfahrung zugesagt wird. Man werde, so lautet es aus deren Büro, Hausmannstätten "prioritär behandeln". Der Baubeginn heuer "sei möglich".

    HELMUT BAST

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