Den Titel im Visier
Zweites Finalspiel von ATSE Graz gegen die Wölfe (heute, 20 Uhr).

Foto © GEPAIm Fall des ATSE Graz kann die Saison in der Oberliga als "Lehrjahr" bezeichnet werden
"Lehrjahre sind keine Herrenjahre," sagt das Sprichwort. Im Fall des ATSE Graz kann die Saison in der Oberliga als "Lehrjahr" bezeichnet werden. Heuer kann dieses Lehrjahr aber schon zum Meisterjahr werden. In der Oberliga gastieren die Wölfe aus Klagenfurt heute in Hart bei Graz zum zweiten Spiel der Finalserie ("Best of Five"). Das erste Duell in Klagenfurt ging mit einem 5:4 nach Penaltyschießen an die Kärntner.
,Quereinsteiger'. Immerhin geht es um den Meistertitel, der zum Aufstieg in die Nationalliga berechtigen würde. "Man kann auch als ,Quereinsteiger' in der Nationalliga starten", sagt ATSE-Pressemann Johannes Auer. "Allerdings müssen dann alle Klubs für die Aufnahme stimmen. Ob das der Fall wäre, ist fraglich."
Meisterambitionen. Daher die Meisterambitionen. Denn mit dem Titel stehe dem Aufstieg nichts mehr im Wege. Finanziell soll für die Nationalliga bereits alles unter Dach und Fach sein.
Erster Schritt. Noch gilt es allerdings drei Spiele zu gewinnen und mit den Fans im Rücken soll heute der erste Schritt getan werden. "Wir rechnen mit rund 600 Fans. 1000 hätten in Hart Platz", sagt Auer. Gegen die Wölfe müssen die Grazer auf Michael Grundauer und Dominik Kraxner verzichten.
Zusehen. Auf die Hilfe der Spieler, die an Kapfenberg verliehen wurden, kann der ATSE nicht bauen. Michael Pollross, Manfred Unterweger, Franz Wilfan und Alex Neubauer müssen zusehen, obwohl für den KSV die Saison schon vorbei ist. Seit 15. Dezember dürfen keinen Spieler, die in Österreich auf dem Eis standen, mehr angemeldet werden - ausländische allerdings schon.







